Kai Patte und die AOK Ballers Ibbenbüren besiegten vor 874 begeisterten Fans Salzkotten mit 84:82

Es war keine spielerische Glanzleistung, doch spätesten in der zweiten Hälfte war es wieder ein leidenschaftlicher Auftritt der AOK Ballers Ibbenbüren, der zum Ausbau der unglaublichen Siegesserie sorgte. 874 restlos begeisterte Ibball-Fans in der „Hölle Ost“ feierten ihr Team in den Schlussminuten mit stehenden Ovationen, der TVI bedankte sich mit einem 84:82-Erfolg gegen die Accent Baskets Salzkotten und Sieg Nummer Neun in Folge.

Personal: Max Massing musste aufgrund seiner Knieverletzung pausieren, dafür rückte der erst 15jährige U16-Akteur Jens Höltken ins Aufgebot.

Spielverlauf: Die AOK Ballers fanden schnell ihren offensiven Rhythmus, Rishi Kakad traf wie gewohnt hochprozentig von außen, 20:13 hieß es nach Viertel Eins. Danach steigerten sich die Gäste jedoch, drei schnelle Dreier in Serie des eingewechselten Alan Boger brachten Salzkotten zurück in Spiel. Dem TVI gelang es kaum noch die Accent Baskets zu stoppen, offensiv leisteten sich die Ibbenbürener einige überflüssige Ballverluste. Mit 32:37 entschied die Schettke-Fünf das zweite Viertel für sich, führte zur Pause mit 45:37. Auch im dritten Viertel blieben die Sälzer zunächst vorne, ehe die AOK Ballers angetrieben vom frenetischen Publikum in der Schlussminute dank zweier Dreier von Kakad und Florian Avermann mit 64:63 in Führung ging. Im Schlussabschnitt schien der TVI dann der sichere Sieger zu sein, da einmal mehr der überragende Rishi Kakad (29 Punkte) nicht zu stoppen war. Als jedoch Felix Wenningkamp fünf Sekunden vor dem Ende einen Dreier zum 82:84 traf und Kakad beide Freiwürfe daneben setzte, mussten die Gastgeber zumindest kurz Zittern. Dominic Nienaber angelte sich allerdings den Offensiv-Rebound, der Rest war Jubel pur, abgeschlossen durch das „Mausoleum“ von Thies Fischer.

Das sagt Coach Marc Pohlmann: „Wir haben zum zweiten Mal in Folge gezeigt, dass der Glaube an uns selbst Berge versetzen kann! Wieder ein Comebacksieg. Dieses Selbstvertrauen haben wir uns im Laufe dieser Serie hart erarbeitet. In der Crunchtime konnten wir als Team eine enorme Energieleistung zeigen und das Spiel für uns entscheiden! Ein Riesen Dank gilt natürlich wieder dieser Fankulisse, die wie eine Wand hinter uns stand!

Das sagt Manager „Diesel“ Hülsmeier: „Riesenlob an unsere Coaches Marc Pohlmann und Christian Beuing. Heute hat man sie 40 Minuten arbeiten und das Spiel entscheiden sehen.“

AOK Ballers: Hortmann (16, 15 Rebounds), Post (14), Kakad (29), Kostov (4), Plagemann (2), Placke (3), Avermann (5), Patte (0), Fischer (0), Nienaber (11), Freimuth (dnp), Höltken (dnp)

 

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