Die Bandbreite der Betreuung durch das neue Team reicht von der Leistungsdiagnostik bis zum individuell für jeden Spieler ausgearbeiteten Trainingsplan. „Die Individualität ist wichtig, damit jeder seine Stärken herauskitzeln kann“, sagt Nicolas Caris, Inhaber des Therapie- und Präventionszentrums (TPZ) Ibbenbüren. Jeder Spieler des TVI bekommt einen Chip mit seinen individuellen Trainingsparametern. Damit sei der Trainingsplan auch messbar, sagt Caris.
Zehn Jahre lang war Maik Westphal vom Gesundheitszentrum Schwabe/Westphal in Westerkappeln Physiotherapeut der TVI-Basketballer, er wolle jetzt kürzer treten, dankte Tobias Hülsmeier Westphal. Bei der Suche nach einem neuen Physiotherapeuten habe Nicolas Caris nahegelegen: „Nicolas war selbst Basketballer und hat in der 1. Mannschaft des TVI gespielt. Der Kontakt besteht seit 20 Jahren.“ Zudem habe sich das TPZ in den zwei Jahren seines Bestehens einen guten Ruf erarbeitet. „Und die Möglichkeiten, die das TPZ bietet, sind vielfältig“, so Hülsmeier.
Eventuell eine Aqua-Fitness-Einheit, Jumping-Kurse, die Arbeit an Geräten, das sind einige der Möglichkeiten, die Nicolas Caris aufzählt. Wichtig sei aber auch die enge Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des TVI. Zusammen mit Trainer Timo Völkerink will Nicolas Caris Übungen für das Training erarbeiten. Außerdem: „Wir sind direkt vor Ort“, sieht Caris in der räumlichen Nähe einen weiteren Vorteil.
Die Betreuung der Spieler ist ganzjährig. Vor der Saison natürlich, um die Mannschaft fit zu machen, während der Saison auch als Betreuung bei den Heimspielen und Behandlung von Verletzungen, und nach der Saison zur Regeneration. Wichtig dabei: „Es gibt einen festen Betreuerstab“, sagt Nicolas Caris. Wichtig deswegen, weil diese Betreuer die Spieler eben kennen.
TVI-Spieler Florian Avermann, der am Dienstag schon einmal die Geräte testete, war beeindruckt: „Das habe ich so professionell und so extrem individuell noch nicht erlebt.“ Tobias Hülsmeier verspricht sich auf jeden Fall einiges von der Zusammenarbeit: „Ich hoffe nicht, dass Nic die Jungs so hart anpackt, wie früher als Spieler seine Gegner“, sagt er scherzhaft. Und Nicolas Caris, der früher bereits jahrelang die ISV-Handballer betreute, sieht der Zusammenarbeit ebenfalls freudig entgegen: „Ich freue mich darauf, wieder auf der Bank sitzen zu können, nah am Team zu sein und die Atmosphäre in der Halle zu spüren.“
Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung






















