Maikel Post empfängt mit dem TVI am Mittwochabend die BBG Herford im WBV-Pokal

Es sind wegweisende Wochen für die Regionalliga-Basketballer des TV Ibbenbüren. Drei Heimspiele in Serie stehen in den kommenden 18 Tagen auf dem Programm, in denen viel gewonnen, aber auch viel verloren werden kann. Den Auftakt macht am Mittwochabend das Drittrundenspiel im Pokal des Westdeutschen Basketball-Verbandes, in dem es um 20.30 Uhr in der Halle Ost gegen den Liga-Rivalen BBG Herford geht.

Nach dem Pokalspiel folgen die Schlüsselspiele im Abstiegskampf der Regionalliga West gegen den SV Hagen-Haspe sowie erneut gegen die BBG Herford. „Wir werden das Spiel genauso ambitioniert angehen wie ein Ligaspiel“, nimmt TVI-Coach Timo Völkerink keine Rücksicht darauf, dass es in wenigen Tagen in der Liga erneut zum Aufeinandertreffen mit den Ostwestfalen kommt. Vielmehr gewinnt er dieser Tatsache Positives ab: „Wir wollen ihre neuen Matchups verstehen, das kann sehr wertvoll für uns sein.“

In Herford hat sich nach einem verpatzten Saisonstart einiges getan. Trainer Stefan Schettke wurde von seinen Aufgaben entbunden und durch Markus Röwenstrunk ersetzt, zudem verpflichtete die BBG mit Max Kramer einen zweitligaerfahrenen Spielmacher. „Beides hat sie deutlich stärker gemacht, mit Max Kramer haben sie ihre große Baustelle im Spielaufbau geschlossen“, hat Völkerink großen Respekt vor dem Gegner. Nicht erst der Überraschungserfolg der Herforder beim Liga-Spitzenreiter UBC Münster hat für viel Aufsehen gesorgt.

„Es ist wieder ein Duell auf Augenhöhe“, will der TVI-Coach von einer möglichen Favoritenrolle nichts wissen. Kleinigkeiten seien entscheidend für Sieg und Niederlage. „Wir wollen vor unseren Zuschauern zeigen, dass wir mehr Daseinsberechtigung in der Regionalliga haben als Herford“, sagt Timo Völkerink. Deutlich besser als bei der klaren Liga-Pleite in Dorsten sieht es personell aus für die Ibbenbürener, bei denen Thies Fischer, Kai Patte und Jakob Freimuth in den Kader zurückkehren. Eine Erklärung für die Niederlage vom vergangenen Wochenende hatte Völkerink parat: „Wir waren kein ganzes Basketball-Team und nicht tief genug besetzt“, hatte er keinen etatmäßigen Power Forward im Aufgebot.

Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung

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