Das neue Team des TVI feiert gegen Düsseldorf seine Regionalliga-Heimpremiere

Es ist die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte, in der die Basketballer des TV Ibbenbüren zu goldenen Zweitliga-Zeiten in den 80er Jahren die Massen begeisterten. Nach Jahren in der Goethehalle und der neuen Keplerhalle kehrt der TV Ibbenbüren mit einem echten Knallerduell in die Halle Ost zurück. Am Samstagabend um 19 Uhr geht es in der Regionalliga West gegen den ART Düsseldorf, ebenfalls ein Traditionsverein, der die Rückkehr in die Bundesliga anstrebt.

Gemeinsam mit den treuen Fans will TVI-Coach Timo Völkerink die Halle Ost zur „Hölle Ost“ machen: „Ich hoffe, es wird richtig voll, mithilfe der Zuschauer wollen wir Düsseldorf schlagen.“ Eine mutige Aussage des selbstbewussten Trainers, der allerdings auch um die Stärke des heutigen Gegners weiß: „Düsseldorf hat eine Truppe mit Riesen-Qualität, was da an Geld fließt, ist nicht unsere Liga, die haben einen ganz anderen Etat.“

Der Allgemeine Rather Turnverein (ART) profitiert dabei extrem von der finanziellen Unterstützung der Stadt Düsseldorf, die jeden Sponsoreneuro mit 50 Cent bezuschusst, mit aller Macht will die Stadt wieder einen Bundesligisten in den eigenen Reihen wissen. Entsprechend legten die Rheinstädter vor der Saison auf dem Transfermarkt los: Mit dem amerikanischen Center Kendall Jones wurde ein Kracher auf der Position fünf verpflichtet, der zuletzt für den Zweitligisten Science City Jena aktiv war. Dazu der Litauer Paulius Kleiza, „einer der stärksten Spieler der Liga“, findet Völkerink. Kleiza durchlief alle Jugendnationalteams der Basketballnation Litauen und war bereits in der 1. Liga seines Heimatlandes aktiv. Ebenfalls aus Litauen stammt Neuzugang Daividas Sabeckis, die überragende erste Fünf wird komplettiert vom langjährigen Bundesligaprofi Raed Mostafa (Ex-Alba Berlin) sowie Max Dohmen.

Für die Ibbenbürener wird es darauf ankommen, sich gegenüber dem Auftakterfolg in Herford zu steigern. Mit dem Resultat war Völkerink absolut zufrieden, mit der Darbietung seiner Mannen nicht. In einem intensiven Videostudium wurde die Partie aufgearbeitet. „Wir haben deutlich mehr Qualität, als wir in Herford gezeigt haben“, so Völkerink. Vor allem an der Trefferquote von außen gelte zu arbeiten, „dazu müssen wir vielseitiger verteidigen“, hat der Trainer trotz des Sieges noch einige Kritikpunkte ausgemacht. Mit Düsseldorf erwartet er eine Truppe mit ganz anderem Kaliber als Herford. „Die individuelle Klasse ist eine ganz andere, wir müssen uns deutlich steigern“, sagt der Coach. Personell sieht es gut aus, einzig Thies Fischer muss am Samstagabend passen.

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