US-Boy Bobby Naubert (17 Punkte) spielte auch in Itzehoe stark auf
Die Basketballer des TV Ibbenbüren sind für den Saisonstart in der Regionalliga am kommenden Wochenende gerüstet. Im letzten Test unterlag die Völkerink-Fünf am Samstagabend zwar bei den Itzehoe Eagles aus der 2. Bundesliga Pro B mit 81:92, hatte die aber 30 Minuten fest im Griff. Zudem setzte sich ein bewusst arg dezimierter Kader in der ersten Runde des NRW-Pokals beim Landesligisten TV Wolbeck mit 83:50 durch.
Eine Woche nach der 105:109-Niederlage vor heimischem Publikum trafen die Ibbenbürener in Itzehoe erneut auf das neue Team von US-Boy Courtney Belger, wie schon vor Wochenfrist überzeugte der TVI auf ganzer Linie. „Wir nehmen sehr viel Positives mit, waren über 30 Minuten die klar bessere Mannschaft und hatten vor allem offensiv einen tollen Rhythmus“, war Trainer Timo Völkerink vollauf zufrieden. Dabei musste er in Itzehoe ohne Neuzugang Flavio Stückemann auskommen, der auf einer Charity-Gala für Flüchtlinge eingeladen war. „Wichtig für uns auch einmal ohne einen der Neuen zu testen, das hat die Truppe super gelöst“ (Völkerink).
Ähnlich wie schon beim ersten Aufeinandertreffen überzeugte der TVI mit einer extrem hohen Trefferquote aus der Distanz, führte zur Pause knapp mit 50:46. Auch im dritten Viertel hatte der Regionalligist gegen den mit vier Amerikanern angetretenen Zweitligisten alles im Griff, Knackpunkt der Partie war dann die 30. Minute. Der Holländer Maikel Post bekam sein fünftes Foul zugesprochen, ohne ihn fehlte die nötige Präsenz unter den Brettern. „Seinen Ausfall zu kompensieren ist ein schwerer Prozess für uns, das müssen wir als Team noch besser lösen“, sah Völkerink im Ausfall des Centers einen maßgeblichen Grund am 20:0-Lauf der Eagles zu Beginn des Schlussabschnitts.
Am Ende unterlag der TVI mit 81:92, „mit dem Ergebnis können wir super leben“ (Völkerink). Topscorer in Itzehoe waren Gene Hagner (22 Punkte) und Bobby Naubert (17). Ebenfalls aktiv waren die Ibbenbürener in der ersten Runde des NRW-Pokals, wo Völkerink vor allem die Akteure einsetzte, die in der Vorbereitung zwischenzeitlich fehlten. „Wir haben uns schwer getan, aber das war bewusst so gewählt“, wollte der Coach allen Akteuren Spielpraxis verleihen. Erfolgreichster Werfer in Wolbeck war Waldemar Reich mit 26 Punkten. In den verbleibenden Trainingseinheiten dieser Woche gilt die volle Konzentration dem ersten Liga-Gegner am Kirmessamstag, der BBG Herford. Dabei kann Timo Völkerink erstmals überhaupt alle 15 Akteure des Kaders begrüßen, Marcel Kosiol hat seinen Zehenbruch auskuriert.
Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung






















