US-Boy Bobby Naubert will mit dem TVI in Sechtem einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen
Die Serie der Schlüsselspiele für die Basketballer des TV Ibbenbüren in der Regionalliga West reißt nicht ab. Nach dem wichtigen Heimerfolg gegen die Giants Düsseldorf vor Wochenfrist wartet am Samstagabend der nächste direkte Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt auf die Völkerink-Fünf.
Bei der punktgleichen SG Sechtem wird Center Jasper Chiwuzie am Samstag um 18.15 Uhr sein Liga-Comeback für den TVI feiern, nachdem er am Dienstag beim Pokalerfolg in Wuppertal zu einem Kurzeinsatz kam.
„Ich bin absolut glücklich über die Verpflichtung von Jasper. Er ist topfit, hat sich bislang super präsentiert und passt auch menschlich perfekt ins Team“, freut sich Coach Timo Völkerink über die Verstärkung unter den Brettern. Gerade die menschliche Komponente ist für Völkerink entscheiden, „da kann man bei solchen Last-Minute-Transfers auch voll danebengreifen.“ Die Verpflichtung des englischen Hünen richtet sich dabei keineswegs gegen Maikel Post, der eine überragende Saison spielt. „Beide werden zusammenspielen, Maikel bringt für die Position Vier alles mit und hat dann Größenvorteile, darauf bauen wir“, gewährt der TVI-Coach einen Einblick in seine Gedankenspiele.
Beim heutigen Gegner hat er vor allem ein Quartett ausgemacht, das es zu kontrollieren gilt. Allen der voran US-Amerikaner Timothy Mitchel, der maßgeblich am 80:75-Erfolg der SG in Ibbenbüren beteiligt war, als die Gastgeber über weite Strecken führten und am Ende doch noch unterlagen. Dazu gesellt sich der slowenische Spielmacher Matezv Magusar, der sich bei der knappen 70:72-Pleite beim Top-Team in Bonn glänzend einfügte und den kurzfristig abgewanderten Dyon Doekhi ersetzt. Die beiden Deutschen Nils Isermann und Max Brauer können auf reichlich Zweitliga-Erfahrung bauen und komplettieren das starke Quartett.
„Das Hinspiel verlief sehr unglücklich, wir wollen uns revanchieren“, erinnert sich Völkerink nur ungern an die Partie in der Hinserie. Vom System her seien die Hausherren vergleichbar mit dem TVI, „auch sie agieren sehr flexibel in der Verteidigung, wechseln häufig zwischen Manndeckung und Zone“, hat Völkerink beim Video-Studium festgestellt.
Personell sieht es gut aus für den TVI, der den Schwung aus dem Last-Minute-Pokalsieg in Wuppertal mitnehmen will. „Wir hatten eine sehr gute Trainingswoche, bis auf Gene Hagner und Florian Avermann sind alle fit“, wird der TVI alle zwölf Kaderplätze besetzen. In der Tabelle sind beide Mannschaften punktgleich, der Gewinner kann einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen.
Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung






















