Coach Marc Pohlmann sah gegen Kamp-Lintfort einen echten “Team-Erfolg”
Zum vierten Mal in Serie durften die AOK Ballers Ibbenbüren am Samstagabend über einen Pflichtspielsieg jubeln, in der Regionalliga West bezwangen sie den Aufsteiger BG Kamp-Lintfort mit 74:54. 672 TVI-Fans feierten ihre Mannschaft, die später am Abend erneut Grund zur Freude. Für ihre überragenden Darbietungen in der Rückrunde der vergangenen Saison wurde die Pohlmann-Fünf auf der großen Sportgala im Bürgerhaus als „Mannschaft des Jahres“ ausgezeichnet.
Personal: US-Boy Denzel Johnson feierte sein Heim-Debüt und stand direkt in der Startformation, Dominic Nienaber kehrte ins Aufgebot zurück. Ebenfalls einen Kurzeinsatz feierte Youngster Malte Wilken, der sich seine Nominierung durch starke Trainingsleistungen verdient hatte.
Spielverlauf: Lediglich im ersten Viertel hatten die Ibbenbürener Schwierigkeiten mit der unkonventionellen Spielweise des Gegners, der nach zehn Minuten (19:16) am Auswärtssieg schnuppern durfte. Doch mit Beginn des zweiten Viertels übernahm der TVI das Kommando und war fortan in allen Belangen das klar bessere Team. Defensiv legten die AOK Ballers an Aggressivität zu, mehr als sechs Minuten lang erzielte der Aufsteiger keinen Punkt. Schon zur Pause (36:25) sprach alles für einen Erfolg der Hausherren. Diese blieben auch nach dem Seitenwechsel dominant. Nach einem zwischenzeitlichen 16:0-Rund führte der TVI mit 70:43, Coach Pohlmann nutzte alle zwölf Akteure seiner Rotation. Am Ende siegten die Ibbenbürener ungefährdet und hochverdient mit 74:54.
Das sagt Coach Marc Pohlmann: „Vor allem defensiv hat mir die Leistung sehr gut gefallen, insgesamt haben wir das sehr seriös gelöst. Wir kommen langsam in den Bereich, wo wir alle Spieler für ihre Trainingsleistungen belohnen können. Jakob Freimuth hat das heute bravourös gelöst, ein Kai Patte ist wie ausgewechselt. Insgesamt ein sehr runder Erfolg.“
Das sagt Manager „Diesel“ Hülsmeier: „Ein erneuter Sieg vom ganzen Team. Langsam formt es sich. Ich bin sehr zufrieden. Es gilt jetzt weiter die Automatismen zu festigen und endlich ein Team von oben zu schlagen.“
AOK Ballers: Johnson (16), Post (6), del Hoyo (21), Zemhoute (0), Lennartz (5), Freimuth (3), Avermann (2), Patte (3), Fumey (16), Nienaber (2), Wilken (0), Ossowski (0)






















