Mica Sander markierte elf Zähler bei der knappen Pleite in Herten
Sie wehrten sich nach Kräften, hielten über weite Strecken gut dagegen und kehrten doch ohne Punkte heim. Mit 58:63 mussten sich die Oberliga-Basketballer des TV Ibbenbüren 2 am Samstagnachmittag mit dem allerletzten Aufgebot der Reserve der Hertener Löwen geschlagen geben.
Zahlreiche Stammkräfte mussten verletzungsbedingt passen, zudem fehlten mit Marc Pohlmann, Milen Kostov und Christian Beuing (Spielertrainer) auch die etatmäßigen Coaches aufgrund des parallel angesetzten Gastspiels der Ersten in Bonn. Phillip Ossowski übernahm den Posten als spielender Coach, ganze sieben Akteure standen den Ibbenbürenern zur Verfügung. „Dafür haben wir es wirklich sehr ordentlich gemacht“, war Ossowski zufrieden, haderte jedoch ob einiger zweifelhafter Entscheidungen der Unparteiischen. Wie schon vor Wochenfrist beim Überraschungserfolg gegen Leopoldshöhe erwischten die Gäste einen perfekten Start. Phillip Ossowski (2) und Nico Kosel trafen schnelle Dreier, nach fünf Minuten hieß es 11:4 für den TVI. Auch in der Folge stand die Defensive der Ibbenbürener sicher, vorne jedoch häuften sich Nachlässigkeiten, zudem ließ die Trefferqupte zu wünschen übrig. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Duell, in dem die Löwen sich durch zwei schnelle Dreier in Serie einen 33:29-Vorsprung zur Pause erspielten.
Für den zweiten Durchgang hatte sich der Gast noch einmal einiges vorgenommen, ließ drei Minuten lang keinen Punkt der Hertener zu, leistete sich dann aber die spielentscheidende Schwächephase. Die Löwen-Reserve erzielte zwölf Zähler in Serie, setzte sich auf 45:31 ab und verwaltete die Führung fortan. „Da haben wir uns ein wenig einlullen lassen, das war nicht nötig“, fasste Ossowski zusammen. Die Rumpftruppe des TVI bewies eine tolle Moral. Kämpfte sich noch einmal auf 48:53 heran, schaffte es aber nicht sich von einem neuerlichen 6:0-Lauf der Gastgeber zu erholen. „Es war mehr drin“, resümierte der Interimscoach Ossowski.
TV Ibbenbüren 2: Wojcieski (17), Ossowski (14), Sander (11), Kosel (9), Greitemeier (4), Heilemann (3), Wilken.
Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung






















