Präsentieren Devin Grimes (2.v.l.), Neuzugang des TVI: Manager Tobias Hülsmeier (2.v.r.) sowie Hubert Brüggen (l.) und Klaas Klein (r.) von Intersport Brüggen.
Mittrainiert und mitgespielt hat er in der vergangenen Woche schon, jetzt ist Devin Grimes auch präsentiert worden. Bei seiner Vorstellung nennt der Ire seine bisherigen Stationen in Europa und seine Stärken im Spiel.
„Wir mussten eine Lücke füllen und haben geschaut: Was brauchen wir? Wir haben einen mobilen, großen Mann gesucht, der aggressiv und kraftvoll spielt“, beschreibt TVI-Manager Tobias Hülsmeier das Anforderungsprofil. Devin Grimes sagt über sich: „Ich liebe es, zu rebounden. Das ist eine meiner größten Stärken, kann aber auch scoren. Ich bin ein Energie-Spieler, komme rein, gebe Gas, bringe einfach Energie ins Spiel.“ Passt doch. Eine Rebound-Schwäche war zu Saisonbeginn beim TVI nicht wegzudiskutieren, die sei zwar „jetzt langsam abgestellt“, sagt Hülsmeier, „wird durch Devin weiter kompensiert“.
Devin Grimes spielte zuletzt bei den Manchester Giants in der ersten englischen Liga, war davor eine Saison in Spanien beim „Club de Baloncesto Askatuak“ aktiv. Die Ligen, in denen er vorher gespielt hat, seien vergleichbar mit der 1. Regionalliga in Deutschland, sagt Grimes. In England und hier sei es sehr vergleichbar, in Spanien sei der Stil ein wenig anders, aber überall werde „sehr guter Basketball“ gespielt. Grimes reagiert zurückhaltend, angesprochen auf seine Erfahrung, die er einbringen könnte. Er sieht sich eher in der Position, selbst noch zu lernen: „Mit 25 bin ich ja noch nicht sehr alt, aber ich spiele Basketball, seit ich drei Jahre alt bin. Basketball in Amerika ist unterschiedlich im Gegensatz zu dem in Europa, ich lerne hier immer noch sehr viel dazu.“
In zwei Trainingseinheiten und einem Spiel in der vergangenen Woche hat Grimes seine neue Mannschaft schon kennengelernt, der wichtige erste Eindruck voneinander ist positiv. „Sie haben es mir sehr leicht gemacht, mitten in der Saison hier anzukommen, haben mich direkt willkommen geheißen. Ich kann das nicht genug sagen, dass es sehr nette Leute sind.“ Offensichtlich, denn wenn ein Spieler sich nicht wohl fühlt, avanciert er wohl kaum im ersten Spiel direkt zum Top-Scorer. Hülsmeier: „Es ist das Komplett-Paket, wozu die Rebounds, das Scoring und die Assists zählen. Es ist auch ganz interessant, dass ein groß gewachsener Dreier auch mal ein paar Assists verteilen kann in einem Spiel. Das macht ihn aus.“
Quelle: IVZ






















