Jasper Chiwuzie lieferte eine ganz starke Partie ab und dunkte gleich dreimal über seine Gegner hinweg.
Der TV Ibbenbüren hat ein sportliches Ziel erreicht: Zum ersten Mal überhaupt stehen die Regionalliga-Basketballer im Finale des WBV-Pokals, nachdem sie am Mittwochabend die BG Bonn-Meckenheim mit 69:55 besiegten. Manager Hülsmeier kündigte danach an, den Pokal nun auch gewinnen zu wollen.
Die Voraussetzungen für den TVI waren am Mittwoch nicht unbedingt gut, die Abläufe wurden durch einen Stau auf der Hinfahrt gestört, zweieinhalb Stunden brauchten die Ibbenbürener bis nach Bonn-Meckenheim. Das Warm-Up musste dadurch verkürzt werden, hundertprozentig auf den Punkt war der TVI logischerweise nicht da. Und dennoch reichte die Qualität der Völkerink-Fünf aus, um direkt das Heft in die Hand zu nehmen – Bonn war klar in der Rolle des Außenseiters, der sich allerdings auch nicht abschlachten ließ.
Das erste Viertel gewann der TVI mit 17:12, bis zur Pause blieb Bonn allerdings dran, die Ibbenbürener lagen nach 20 von 40 Minuten mit 30:27 vorne. Einigermaßen gleich auf ging es auch nach der Halbzeit weiter, der TVI blieb in Führung und schaltete dann im vierten Viertel noch einmal in den fünften Gang. Mit einem kleinen Lauf beendete der TVI alle Zweifel am Weiterkommen, hatte beim 69:55 zum Spielende 14 Punkte Vorsprung vor den Bonnern. „Es war sicherlich kein schönes Spiel, aber ein sicherer Start-Ziel-Sieg“, fasste TVI-Coach Timo Völkerink kurz zusammen. „Jasper Chiwuzie und Gene Hagner wussten heute besonders zu gefallen“, lobte Völkerink seine beiden Leistungsträger.
Das Finale des WBV-Pokals besteht aus Hin- und Rückspiel – wann diese gespielt werden und ob erst in Ibbenbüren oder erst in Grevenbroich, das ist noch völlig offen. Klar ist allerdings, dass der TVI auch im Finale, das Ziel hat, den Ligakonkurrenten zu schlagen.
„Mal schauen, ob wir Hartmut Oehmen ein Bein stellen können“, lautet die Ansage von TVI-Manager Hülsmeier.
TV Ibbenbüren: Chiwuzie (16), Hagner (15), Post (15), Naubert (15), Grimes (3), Freimuth (3), Fischer (2), Kosel, Beuing, Nienaber.
Quelle: IVZ






















