Auch Max Massing kam an diesem Abend nicht durch die Defense von Schwelm

Vorher war klar, dass man in Schwelm eine ganz schwere Aufgabe vor der Brust hat, nachher hat das Ergebnis dies mehr als bestätigt: Die 104:58 Niederlage machte den Klassenunterschied an diesem Abend leider deutlich.

Angereist ohne Maikel Post (Rücken), Manuel Plagemann (Rippenprellung) und Gene Hagner (Bericht folgt) sah man sich den frisch aufgestockten Kader der Schwelmer gegenüber, die an diesem Abend einen absoluten Sahnetag erwischten.

“Es ist uns heute nicht gelungen, die Ausfälle zu kompensieren“, sagte TVI-Coach Timo Völkerink. Der Absteiger aus der ProB, der den gerne sofort wieder aufsteigen möchte, machte schnell klar wer Herr im Hause ist: Nach 5 Minuten stand es schon 16:2, nach 10 Minuten 26:14 und beim Stand von 47:29 wurden die Seiten gewechselt. Bei den Rebounds stand es 29:15, das rundete das Bild an diesem Abend ab.

Nach der Pause legte Schwelm aber noch zu und spielte sich in einen wahren Rausch: 57% Dreierquote über das gesamte Spiel und alleine 33 Punkte in Viertel 3 machten das Ergebnis zu einem 80:42. Das letzte Viertel ging mit 24:16 ebenfalls an Schwelm und führte zum 104:58 Endstand.

An diesem Abend sah es eher so aus, als wenn zwei Teams aus unterschiedlichen Ligen gegeneinander antraten, die Personalsituation kam erschwerend hinzu.

Unser Neuzugang Martynas Airosius konnte zehn Punkte und sieben Rebounds beisteuern, bester Werfer war Chris Hortman mit 17 Punkten.

„Der Gegner hat 19 Mal mehr geworfen als wir, eine überragende Trefferquote von knapp 60 Prozent von der Dreierlinie hat uns dann sehr früh den Zahn gezogen. Schwelm war heute eine Klasse besser“, so Völkerink.

TV Ibbenbüren: Hortman (17), Placke (11), Airosius (10), Avermann (7), Reich (4), Massing (3), Fischer (3), Patte (2), Freimuth (1), Kosel.

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