Christian Beuing gastiert mit dem TVI am Samstag bei der BG Dorsten

Nach dem tollen Comeback-Erfolg gegen die Elephants Grevenbroich dürfen die Basketballer des TV Ibbenbüren in der Regionalliga West einmal tief durchatmen, den ganz großen Druck hat sich die Völkerink-Fünf vorerst genommen. Die Situation bleibt jedoch höchst bedrohlich, nur ein Sieg trennt die Ibbenbürener vom Schlusslicht Hagen-Haspe. Entsprechend wichtig wäre die nächste Überraschung, wenn der TVI am Samstagabend um 19.30 Uhr beim aktuellen Sechsten BG Dorsten gastiert.

„Eine clever zusammengestellte Mannschaft, die ihre offensive Last komplett auf vier Schultern verteilt“, ist TVI-Coach Timo Völkerink über den Gegner dank seines Videostudiums bestens informiert. Topscorer der Dorstener ist der US-Amerikaner David Golembiowski, „ein richtige starker Shooter“, so Völkerink. Die Regie führt der Litauer Lukas Kazklauska gemeinsam mit Faton Jetullahi, ebenfalls beides gute Werfer. Hinzu kommt der Bulgare Lyuben Paskov als Pendant zu Ibbenbürener Neuzugang Devin Grimes. „Beides echte Energizer, das wird ein packendes Duell“, freut sich der Ibbenbürener Coach. Diese vier Akteure der BG tragen die Hauptlast im Angriff und bekommen kaum schöpferische Pause, sodass die Gastgeber defensiv häufig Zone spielen, um Kräfte zu sparen und vor allem die Foulbelastung gering zu halten.

Im Lager des TVI war die Erleichterung ob des ersten Siegs nach zuvor fünf Pleiten in Serie deutlich sichtbar: „Uns allen ist ein riesen Stein vom Herzen gefallen, ein Blick auf die Tabelle reicht, um die Bedeutung des Siegs klarzumachen“, sagt Völkerink. Diesen Schwung will er nun mit nach Dorsten nehmen, der Coach sieht „viele Parallelen“ zwischen beiden Mannschaften. Eine Gemeinsamkeit gefällt Timo Völkerink dabei gar nicht: die personelle Situation beim TVI. Neben Simon Dolkemeyer und Marcel Kosiol, die beide längerfristig fehlen, müssen am Samstag auch noch Thies Fischer und Kai Patte passen. „Das ist unsere größte Baustelle aktuell, es kehrt einfach keine Ruhe ein, die Arbeit wird extrem erschwert“, ist der Coach nicht zu beneiden.

Vor allem auf den großen Positionen gehen ihm die Alternativen aus. „Unsere Qualität ist nicht endlos“, sagt Völkerink. „Small ball“ wird vermutlich das Motto heute Abend heißen, sodass Devin Grimes trotz seiner Größennachteile viel neben Maikel Post oder Waldemar Reich unter den Körben agieren muss. „Kleinigkeiten werden dieses Spiel entscheiden“, sieht Völkerink seine Fünf nicht chancenlos.

Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung

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