Rishi Kakad und die AOK Ballers wollen in Bonn in die Erfolgsspur zurückkehren
Es ist ein weite Anreise, es ist eine ungewohnte Anwurfzeit und es ist eine ungewohnte Atmosphäre. Am Samstagnachmittag um 16.30 Uhr gastieren die personell arg gehandicapten AOK Ballers Ibbenbüren bei der Bundesliga-Reserve der Telekom Baskets Bonn im Trainingszentrum der Baskets. Dabei wollen die TVI-Basketballer eine passende Antwort auf die erste Pleite nach zuvor zehn Siegen in Serie in der Regionalliga West geben.
Der Gegner: Die Bonner setzen auf einen sehr ausgewogenen Kader mit vielen jungen Talenten und einem starken US-Boy Anye Turner, der aber anders als viele Amerikaner vor allem das Kollektiv stärken soll. Gleich vier Akteure der Bonner punkten im Schnitt zweistellig, darunter der im Hinspiel überragende Yannick Kneesch, Philipp Gruber und Valentin Blass, der regelmäßig zum Bundesliga-Kader der Baskets zählt. Mit U18-Nationalcenter Alexander Möller hat Bonn ein weiteres Ausnahmetalent in seinen Reihen, im Verlauf der Rückrunde kehrte zudem Ex-Bundesligaspieler Raed Mostafa aus Grevenbroich an den Rhein zurück.
Personal: Die personelle Ausgangslage für die AOK Ballers ist extrem bescheiden. Nach Waldemar Reich (Achillessehnen-OP) ist auch für Jakob Freimuth (Knie) und Florian Avermann (Sprunggelenk) die Saison vorzeitig beendet. Max Massing befindet sich nach seiner Knieverletzung zwar im Aufbautraining, kommt für einen Einsatz aber nicht in Frage. Zudem hat sich Manuel Plagemann bei der Niederlage gegen die BG Hagen eine Zerrung zugezogen, sein Einsatz entscheidet sich kurzfristig.
Ausgangslage: Wie so oft in den vergangenen Jahren spielen die Gastgeber trotz häufig wechselnder Kader eine sehr stabile Saison, belegen derzeit mit einer Bilanz von 12:12-Siegen Rang Acht der Tabelle. Die Ibbenbürener mussten zuletzt eine 89:94-Niederlage gegen die BG Hagen hinnehmen, sind aber immer noch bestes Rückrundeteam und im Klassement mit einem Sieg mehr auf der Habenseite Sechter. Das Hinspiel entschied Bonn in der Halle Ost mit 82:72 für sich.
Das sagt Coach Marc Pohlmann: „Bonn ist eine hervorragend gecoachte Mannschaft, die eine sehr aggressiven und schnellen Basketball spielt. Ich habe eine große Anerkennung für das Konzept mit vielen jungen Spielern, auch US-Boy Turner fügt sich super ins Kollektiv ein. Wir selber gehen momentan auf dem Zahnfleisch, was nach den anstrengenden Wochen allerdings normal ist. Unsere Trainingswoche war bescheiden, aufgrund vieler verletzter Spieler haben wir eine Einheit ausfallen lassen. Trotzdem sind wir weiterhin in der Position und der Form unser eigenes Spiel durchzubringen, wir müssen wieder Lösungen finden, das alles gehört zu einem Reifeprozess dazu.“






















