Devin Grimes empfängt mit dem TVI den UBC Münster zum großen Regionalliga-Derby

Es ist das Spiel des Jahres, es ist das einzige Derby der Saison und es wird voll sein in der Ibbenbürener Sporthalle Ost. Mit einer Riesenportion Vorfreude gehen die Basketballer des TV Ibbenbüren am Samstagabend um 19 Uhr ins Duell mit dem aktuellen Spitzenreiter der Regionalliga West und früheren Rivalen aus alten Zweitliga-Zeiten UBC Münster.

„Wir freuen uns total auf das Derby, das klassische Duell David gegen Goliath und für uns speziell zu Hause das Spiel des Jahres“, ist auch der nach wie vor verletzte TVI-Coach Timo Völkerink „richtig heiß“ auf die heutige Auseinandersetzung.

Sechs Mal nahmen die Ibbenbürener in den vergangenen beiden Jahren Anläufe, den UBC in die Knie zu zwingen, sechs Mal zog der TVI den Kürzeren. Dabei waren die Gastgeber „mehrfach ganz nah dran“, sieht Völkerink den Rivalen keineswegs als übermächtig an. Ein entscheidender Faktor könnte für den Ibbenbürener Trainer die Kulisse werden, zumal auch aus Münster angesichts der dortigen Euphorie zahlreiche Schlachtenbummler erwartet werden. „Wir haben oft genug am eigenen Leib erfahren, was die lautstarke Unterstützung unserer Zuschauer ausmacht. Wir werden selbst bei Rückständen getragen und leben davon. Das ist eine der Karten, auf die wir setzen“, zählt der Coach voll auf die TVI-Anhänger in der „Hölle Ost“.

Aus der knappen Niederlage vor Wochenfrist beim ART Düsseldorf nahm Timo Völkerink „zu 100 Prozent nur Positives mit“. Er sah eine rundum überzeugende Leistung, die auch gegen Münster von Nöten sein wird. „Der UBC hat ganz klar die stärkste Defensive der Regionalliga, funktioniert als echtes Team und hat nicht die EU-Power wie andere Mannschaften“, weiß Völkerink um die Vorzüge des aktuellen Spitzenreiters. Aufpassen müsse man vor allem auf den Ex-Oldenburger Jan König: „Er ist in herausragender Form“, sagt Völkerink. Zudem habe Münster mit Dallis Johnson einen „richtig starken Ami-Spot“ und einen Akteur, der „für uns im Eins gegen Eins nicht zu verteidigen ist“, baut der TVI-Trainer auf die gegenseitige Hilfe.

Ein Wiedersehen gibt es Samstagabend mit gleich zwei Ex-Ibbenbürenern, Attila Göknil und Tim Kosel tragen mittlerweile das Trikot des UBC und sind natürlich besonders heiß auf ihre Rückkehr nach Ibbenbüren. Für Tim Kosel kommt es dabei zum Bruderduell mit Nico Kosel in Reihen der Hausherren. Ebenfalls ein bekanntes Gesicht ist das des isländischen Nationalspielers Birgir Petursson, der vor der Saison auch beim TVI im Gespräch war und nun den Dress der Gäste trägt.

Verzichten müssen die Ibbenbürener auf Youngster Jakob Freimuth, dafür rückt erneut Dominic Nienaber aus der Reserve in den Kader. „Wir sind krasser Außenseiter, fühlen uns in dieser Rolle aber sehr wohl“, scheint Völkerink ein wenig an eine Überraschung zur Weihnachtszeit zu glauben.

Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung

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