Danke an die Sponsoren und DIE BESTEN FANS DER LIGA!!!
Das war es also am Sonntagabend, das erste Finalspiel im WBV-Pokal in der Geschichte der Basketballer des TV Ibbenbüren. Sportlich gesehen hat sich der TVI eine ordentliche Ausgangslage für das Rückspiel am kommenden Sonntag verschafft. Fünf Punkte Vorsprung sind im Basketball nicht die Welt, der Gegner, die Elephants aus Grevenbroich, war von der Papierform allerdings auch leicht favorisiert.
Knapp verloren hat der TVI in dieser Regionalliga-Saison ein ums andere Mal, es (unnötig) spannend gemacht in einer Vielzahl von Spielen. Am kommenden Sonntag wäre wohl das erste Mal, dass sich die TVI-Basketballer über eine richtig knappe Niederlage freuen würden. Gewinnen die Elephants mit weniger als fünf Punkten Vorsprung, ist der TVI Pokalsieger.
Bobby Naubert verpasste am Sonntag nur 35 Sekunden der Partie, stand die restlichen 39:25 Minuten auf dem Feld. Auch Gene Hagner, Jasper Chiwuzie und Devin Grimes hatten mehr als 30 Minuten Spielzeit, Maikel Post lag knapp drunter. Die Youngster Nico Kosel und Dominic Nienaber kamen auf acht beziehungsweise knapp sieben Minuten.
Auffällig war, dass kein einziger Akteur abfiel, was Einsatzbereitschaft und Leidenschaft anging. „Das ist das, was uns ausmacht. Wir spielen immer auf 100 Prozent und sind unheimlich leidenschaftlich bei der Sache. Nico und Dominic haben in meinen Augen auch über den Saisonverlauf gesehen extrem gute Spiele gemacht. Das zeigt, dass wir hier eine gute Entwicklung durchmachen, auch, was die Ibbenbürener betrifft“, fand TVI-Coach Timo Völkerink nach der Begegnung.
Zu Hause käme diese Mentalität von alleine, so Völkerink, da der TVI immer durch sein Publikum getragen werde. Dass das keine hohlen Phrasen sind und Völkerink, wie auch Manager Tobias Hülsmeier, es ernst meinen mit der Fanarbeit konnte man am Wochenende (mal wieder) an zwei Punkten erkennen: Samstag und Sonntag gab es die letzten beiden Basketballspiele in Ibbenbüren in dieser Saison – zumindest von der TVI-Ersten – und summa summarum kamen mehr als 1500 Zuschauer in die Halle Ost. Beeindruckend – gäbe es einen Zuschauerschnitt der 1. Regionalliga, wäre Ibbenbüren bestimmt ganz oben mit dabei. Und zweitens wurde das Publikum am Sonntag noch extra mit einem Banner vor dem Spiel verabschiedet. Das macht man nicht, wenn es einem nichts bedeutet.
„In Ibbenbüren sind das Team und die Fans zusammengewachsen. Die Situation vor dem Pokalfinalspiel, als wir das Banner den Fans zeigten, bringt im Prinzip die gesamte Saison auf den Punkt: Team und Fans interagieren miteinander“, fasste TVI-Manager Tobias Hülsmeier zusammen, der auch sonst in dieser Spielzeit kaum eine Gelegenheit ausließ, die TVI-Fans als „die besten der Liga“ zu benennen. Nur allzu gerne würden Hülsmeier und auch Völkerink eine Menge davon auch am Sonntag in Grevenbroich begrüßen, um mit ihnen gemeinsam – zur Not auch nach einer knappen Niederlage – den ersten Pokalsieg der Vereinsgeschichte zu feiern.
Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung






















