Marc Pohlmann und Christian Beuing sahen beim 77:95 in Grevenbroich wenig Positives

Chancenlos waren die AOK Ballers Ibbenbüren am Samstagabend beim Spitzenreiter der Regionalliga West, den Elephants Grevenbroich. Während die Besucher im Elephants-Dome eine glänzend aufgelegte Heim-Fünf sahen, waren beim Gast die Spuren von zuletzt fünf Pleiten in Serie deutlich anzumerken. Am Ende siegten die Gastgeber auch in der Höhe völlig verdient mit 95:77, in der aktuellen Verfassung war Grevenbroich eine Nummer zu groß für den TVI.

Personal: Wie erwartet mussten Dominic Nienaber und Jakob Freimuth passen, der Spanier Albert del Hoyo rückte nach seiner kleinen Denkpause im Pokal gegen Borken aufgrund einer starken Trainingswoche wieder in die Startformation.

Spielverlauf: In den Anfangsminuten hielten die AOK Ballers die Partie noch offen, führten sogar zwischenzeitlich mit 10:9. Doch schon zum Ende des ersten Viertels hin übernahmen die Gastgeber das Kommando, gegen die schnelle Spielweise der Elephants fand die TVI-Defensive nie Zugriff, bereits zum Viertelende lag der Gast mit 20:29 im Hintertreffen. Hoffnung keimte auf, als US-Boy Michael Harvey mit sechs schnellen Zählern noch einmal auf 32:35 verkürzte, doch bis zur Pause zogen die Hausherren erneut davon (52:41). Das dritte Viertel verlief dann desaströs aus Sicht der Ibbenbürener, die offensiv völlig ohne Kopf agierten und ganze acht Zähler zu Stande brachten. Coach Pohlmann reagierte und brachte im Schlussviertel die beiden Eigengewächse Kai Patte und Philipp Ossowsk, die mit dafür sorgten, dass Viertel Nummer 4 an den TVI ging (27:18). 

Das sagt Coach Marc Pohlmann: „Grevenbroich war die klar bessere Mannschaft. Wir hatten zu keiner Phase irgendetwas entgegenzusetzen. Individuell haben sie das super gemacht, wir haben es nicht geschafft sie zu stoppen. Im Prinzip war es ein Spiel zum Vergessen, wir konnten uns nicht aus unserer Niederlagenserie befreien.“

Das sagt Manager „Diesel“ Hülsmeier: „Die in der aktuellen Lage erwartete Niederlage in Grevenbroich ist durch. Glückwunsch an die Elephants. Für uns beginnen jetzt die Spiele, in denen wir gewinnen müssen. Aktuell machen situationsbedingt unschöne Gerüchte die Runde. Ich habe seit Saisonbeginn und bis heute nicht mit anderen Coaches wegen eines möglichen Engagements gesprochen. Dazu gibt es auch keinen Grund, Marc und Chrissi arbeiten sehr gut. Bei der ersten Krise den Coach zu tauschen halte ich für falsch. Wenn wir unsere Schwächen abstellen, werden wir noch ins Rollen kommen. Jetzt gilt es zusammen zu rücken. In guten wie in schlechten Zeiten.“ 

AOK Ballers: Harvey (16), Post (17), del Hoyo (10), Zemhoute (3), Lennartz (10), Avermann (5), Patte (4), Fumey (12), Dolkemeyer (0), Ossowski (0)

 

 

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