Der “Mailman” Maikel Post überzeugte in Salzkotten mit 21 Punkten

Drei Viertel lang hielten die Regionalliga-Basketballer des TV Ibbenbüren beim TV Salzkotten gut mit, auch wenn sie nicht einmal in Führung lagen. Im letzten Viertel aber bauten sie ab und verloren die Partie am Ende deutlich mit 84:108 (41:44). „Wir sind im letzten Viertel unerklärlich eingebrochen und haben speziell defensiv die Arbeit zu früh eingestellt“, so TVI-Trainer Timo Völkerink nach dem Spiel.

Nach vier Liga-Siegen in Folge kassierten die Ibbenbürener damit wieder eine Niederlage. Die Situation in der Tabelle ist zumindest mit Blick nach unten unverändert, die Ibbenbürener haben sechs Punkte Vorsprung vor einem Abstiegsplatz. Bei vier noch ausstehenden Partien ist der Klassenerhalt damit wohl endgültig kein Thema mehr. Sich weiter nach oben zu orientieren, verpassten die Ibbenbürener aber durch die Niederlage beim zuvor punktgleichen Tabellennachbarn.

Der TVI fand schlecht in die Partie. Nach fünf Minuten führten die Gastgeber mit 12:7, nach dem ersten Viertel lag Salzkotten mit 28:19 in Führung. „Wir sind schlecht gestartet, dann aber gut rangekommen“, sah Manager Tobias Hülsmeier einen TVI, der im Verlauf der Partie immer besser ins Spiel kam. Das zweite Viertel gewannen die Ibbenbürener mit 20:16, zur Halbzeitpause waren sie beim 44:39 für Salzkotten dran. Und auch im dritten Viertel konnten sich die Gastgeber nicht absetzen, es war mit 26:26 ausgeglichen. 70:65 stand es nach 30 Minuten. „Bis zur Halbzeit und bis Ende des dritten Viertels war alles offen“, sagte Tobias Hülsmeier.

Was dann geschah, konnten sich Trainer und Manager nicht so recht erklären. „Der Einbruch im letzten Viertel war in der Deutlichkeit nicht nachvollziehbar und unnötig“, so Tobias Hülsmeier. Mit 38:19 gewannen die Salzkottener die letzten zehn Minuten des Spiels. Man müsse allerdings auch anerkennen, dass bei den „Sälzern“ in der Schlussphase alles geklappt habe, sagte Timo Völkerink.

In der Statistik der Partie sind besonders zwei Werte augenfällig. Der TV Salzkotten traf 17 von 38 Drei-Punkt-Versuchen, eine Quote von immerhin 45 Prozent. Der TVI hingegen traf nur drei Dreier bei 16 Versuchen, was eine Quote von lediglich 19 Prozent ergibt. Zudem erreichte nur 50 Prozent der TVI-Freiwürfe ihr Ziel, bei den Salzkottenern waren es 69 Prozent. Da half es den Ibbenbürenern in der Endabrechnung auch nicht, dass sie die Rebound-Bilanz mit 42:34 klar für sich entschieden.

TV Ibbenbüren: Post (21 Punkte), Naubert (19), Chiwuzie (15), Grimes (11/2 Dreier), Hagner (8/1), Fischer (6), Nienaber (2), Westphal (2), Avermann, Kosel, Patte.

Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung

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