Der formstarke Devin Grimes will mit Unterstützung der Fans den zweiten Heimsieg in Serie landen
Im englischen Sprachgebrauch wird gerne die Bezeichnung „do or die“ genutzt, wenn es um entscheidende Spiele geht. Soweit ist es für die Basketballer des TV Ibbenbüren im Abstiegskampf der Regionalliga West noch lange nicht, das Heimspiel gegen den SV Hagen-Haspe am Samstagabend um 19 Uhr in der Halle Ost ist aber zumindest ein absolutes Schlüsselspiel.
„Ein Blick auf die Tabelle verrät die Spannung auf Anhieb“, weiß TVI-Coach Timo Völkerink um die Brisanz der heutigen Auseinandersetzung. Der Aufsteiger aus Haspe hat nur einen Sieg weniger auf dem Konto als die Ibbenbürener, die sich mit einem doppelten Punktgewinn Luft verschaffen wollen. „Ansonsten wären wir ganz weit unten drin“ (Völkerink). Soweit wollen es die Gastgeber aber nicht kommen lassen, gerade mit den „fantastischen Zuschauern“ im Rücken sei immer etwas möglich, das bewies der TVI beim Heimerfolg gegen Grevenbroich zuletzt. „Unsere Motivation liegt auch darin zu zeigen, dass wir da unten nicht hingehören“, sagt Völkerink weiter.
Intensiv hat er sich wieder einmal auf den heutigen Gegner vorbereitet, dabei alle bisherigen Saisonspiele unter die Lupe genommen. „Hagen hat im Saisonverlauf richtig Qualität dazugewonnen, hat eine sehr spielstarke erste Fünf“, so die Erkenntnisse des TVI-Coaches. Nach einigen Niederlagen zu Beginn der Saison legten die Gäste personell nach, mit Center Julius Dücker wurde ein langjähriger Zweitligaspieler verpflichtet, der die Jugendschule von ALBA Berlin durchlief. Ein alter Bekannter in Ibbenbüren ist Hagens jüngste Neuverpflichtung, US-Boy Chartraell Hall. Als Gastspieler war er einst MVP des Osterturniers, „ein richtiger Allrounder“ (Völkerink). Spielmacher Michael Wasiliewski und Oscar Luchterhand komplettieren ein „Quartett, das wir punktetechnisch limitieren müssen“, so die Vorgabe Völkerinks. Zuversicht schöpft der Trainer der Hausherren auch aus der personellen Situation, bis auf die Langzeitausfälle Marcel Kosiol und Simon Dolkmeyer ist der Kader komplett. „Wir hatten eine sehr intensive Trainingswoche, haben uns 14 Tage lang explizit auf Hagen-Haspe vorbereitet, stellen uns auf viel Zone der Hasper ein“, sagt Timo Völkerink.
Er brennt richtig auf das heutige Duell, in dem so viel auf dem Spiel steht: „Es wird sich zeigen, ob wir in den kommenden Wochen ruhig weiterarbeiten können, wie gefestigt wir sind und ob unsere bisherige Arbeit nachhaltig Wirkung zeigt.“ Die Zielsetzung jedenfalls ist klar formuliert, „wir wollen und müssen heute und auch kommende Woche gegen Herford eigentlich gewinnen“ (Völkerink).
Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung






















