Für Milen Kostov und die TVI-Basketballer zählt in Hagen-Haspe nur ein Sieg
Es ist das letzte Spiel des Jahres und es ist richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf in der Regionalliga West. Sollten die AOK Ballers Ibbenbüren Abstiegs-Krimi Teil 2 beim SV Hagen-Haspe am Samstagabend (19 Uhr) erfolgreich bestreiten, können sie halbwegs entspannt in die Winterpause gehen. Sollte der TVI das Duell beim Drittletzten der Tabelle allerdings verlieren, wäre die Ausgangslage im Kampf um den Klassenerhalt dramatisch verschlechtert.
Der Gegner: Die Volmestädter setzen auf eine sehr erfahrene Mannschaft, die ihr Stärken vor allem unter den Brettern hat. US-Boy Marcus Ligons ist seit Jahren einer der stärksten Spieler der Liga und lieferte zuletzt mit 41 Punkten und 13 Rebounds gegen Dorsten ein Monster-Game ab. Zudem haben die Gastgeber auf der Centerposition mit dem Bulgaren Ivan Tilev nachgelegt, der bislang einen starken Eindruck hinterließ. Mit Oscar Luchterhand hat Haspe zudem ein großes deutsches Talent in seinen Reihen, Luchterhand entschied das Hinspiel für die Hagener.
Personal: Wie schon in Herten sieht es so aus, als wäre Backup-Center Waldemar Reich der einzige Ausfall der Ibbenbürener. Für ihn dürfte erneut Routinier Tobias Hülsmeier aus der Reserve nachrücken, Jakob Freimuth wird wohl weiter in der Zweiten Spielpraxis sammeln.
Ausgangslage: Beide Mannschaften stecken tief im Abstiegskampf der Regionalliga West und haben im bisherigen Saisonverlauf erst drei Siege eingefahren. Während die Gäste aus Ibbenbüren vor Wochenfrist beim direkten Rivalen Hertener Löwen eine bittere 81:85-Pleite kassierten, sammelte Hagen-Haspe durch ein überraschendes 105:103 nach doppelter Overtime gegen Dorsten mächtig Selbstvertrauen. Das Hinspiel entschied Haspe nach Verlängerung mit einem Zähler für sich, sollten die AOK Ballers auch am Samstag verlieren, müssten sie im weiteren Saisonverlauf zwei Siege mehr holen als der Gegner um noch vorbeizuziehen.
Das sagt Coach Marc Pohlmann: „In Haspe bestreiten wir unser Erstes von 13 Endspielen um den Klassenerhalt, wichtiger geht es nicht. Wir müssen uns endlich für unser Engagement belohnen, haben was den Team-Spirit betrifft schon einen großen Schritt nach vorne gemacht. Da wir nun eine ganz andere Spielphilosophie verfolgen als zuvor, war es realistisch nicht zu erwarten direkt mit Siegen zu starten, auch wenn wir uns das natürlich anders gewünscht hätten. Alles kommt jetzt auf die Rückrunde an, wir sind auf einem guten Weg. Hagen-Haspe ist ein sehr unangenehmer Gegner mit viel Erfahrung, aber sie sind nicht die Schnellsten. In Herten zuletzt haben wir kein ganz schlechtes Spiel gemacht, warum es am Ende nicht so lief wie erhofft haben wir unter der Woche im Training aufgearbeitet. Ich wünsche mir einen Sieg zu Weihnachten, wir müssen gewinnen, egal wie.“






















