Trotz starker 22 Punkte von Bobby Naubert gab es eine Niederlage

Eine zwischenzeitlich relativ deutliche Führung vergaben die Regionalliga-Basketballer des TV Ibbenbüren in ihrem Heimspiel gegen die SG Sechtem. Am Ende verlor das Team von Trainer Timo Völkerink vor gut 500 Zuschauern in der Halle Ost mit 75:80.

 „Das war eine bittere Niederlage“, war Timo Völkerink, der Trainer der TVI-Basketballer, nach dem 75:80 (32:22) seines Teams vor gut 500 Zuschaern in der Halle Ost gegen die SG Sechtem frustriert. „Wir durften das Spiel nicht verlieren“, war Timo Völkerink angefressen. „Wir hätten die Partie schon in der ersten Halbzeit für uns entscheiden müssen.“

Auffallend war die geringe Trefferquote in der Partie, die allerdings beide Mannschaften zu verzeichnen hatten. Entscheidend war sowohl für Timo Völkerink als auch für Manager Tobias Hülsmeier, dass der TVI sich zu früh zu sicher fühlte. „Wir haben durch zu viele unnötige Ballverluste den Gegner ins Spiel gebracht“, sagte Hülsmeier nach dem Spiel. Und Timo Völkerink sah sein Team über weite Strecken im Vorteil: „Wir hatten Sechtem 30 Minuten lang im Griff.“

Die ersten beiden Viertel der Partie waren extrem korbarm. Der Gast aus Sechtem erzielte bis zur Halbzeit ganze 22 Punkte, der TVI mit 32 Punkten auch nur zehn mehr. Das erste Quarter entschieden die Ibbenbürener mit 15:14 für sich, das zweite mit 17:8. Noch sah es so aus, als ob die Ibbenbürener die Gäste in Schach halten könnten.

Zu Beginn der zweiten Hälfte vergrößerte der TVI seinen Vorsprung, beim 52:38 hatte das Team von Timo Völkerink seinen größten Vorsprung. Dann aber verteidigten die Gäste deutlich aggressiver. „Wir haben gewusst, dass Sechtem ein großes Herz hat“, waren Timo Völkerink die Qualitäten des Gastes schon bewusst. Dennoch war der TVI beeindruckt, und bis zum Ende des dritten Viertels hatte Sechstem den Rückstand bei 59:51 auf acht Punkte verkürzt.

„Wir scoren nicht konstant genug“, machte Timo Völkerink einen Grund für die sich anbahnende Niederlage aus. Immer wieder versuchten die Ibbenbürener es aus der Distanz, es fehlte letzten Endes aber auch ein wenig das Wurfglück. Eklatantes Beispiel: Gene Hagner versuchte 13 Dreier, er traf lediglich drei.

Und so ging Sechtem im letzten Drittel mit 72:64 in Führung. Zwar kämpften sich die Ibbenbürener wieder auf 71:72 heran, versuchten alles das Spiel noch zu drehen. Sie haderten auch mit Schiedsrichter-Entscheidungen in der Schlussphase, daran aber habe es letzten Endes nicht gelegen, dass Sechtem die Partie schließlich 80:75 gewann, waren sich Timo Völkerink und Tobias Hülsmeier einig. „Wir haben uns offensichtlich zu sicher gefühlt“, so der Manager, der aber gleich wieder nach vorne blickt: „Der Coach wird das Spiel aufarbeiten und die richtigen Lehren daraus ziehen.“

TV Ibbenbüren: Naubert (22), Hagner (18), Post (18), Avermann (8), Reich (6), Dolkemeyer (2), Patte (1), Beuing, Fischer, Kosel, Kosiol, Westphal.

Kurzvideo zum Spiel

Interview mit Coach Timo Völkerink

Quelle: IVZ

Consent Management mit Real Cookie Banner