Am vergangenen Mittwoch ereilte uns die Nachricht, dass einen Tag zuvor Dieter Oelgemöller im Alter von 59 Jahren plötzlich verstorben ist. Oeli ist zwar bereits vor vielen Jahre aus Ibbenbüren weggezogen, blieb aber mit vielen Aktiven innerhalb der Abteilung in einem freundschaftlichen Kontakt.
Während seiner Zeit beim TVI setzte Oeli der Abteilung buchstäblich seinen Stempel auf: So hatte er beispielsweise das Amt des Abteilungsleiters inne. In einer Zeit, in der die erste Herrenmannschaft sportlich immer weiter abgestiegen ist, hat er mit einer Handvoll anderen Persönlichkeiten die Abteilung am Laufen gehalten. Er hat voll auf die Jugend gesetzt und hat dies in vorbildlicher Weise auch gelebt: Er hat Jungendcamps organisiert und durchgeführt, von denen die damaligen Teilnehmer noch heute – 25 Jahre danach – schwärmen.
Den meisten Ibbenbürener Basketballern zwischen 35 und 50 Jahren wird Oeli vor allem auch als Coach in Erinnerung bleiben. Er war kein Showmaker, sondern von Grund auf bodenständig. Er legte großen Wert darauf, seinen Schützlingen das basketballerische Handwerkszeug mitzugeben. In Sachen Grundausbildung konnte wirklich jeder von seinem Training profitieren – egal, wie talentiert der Einzelne auch war.
Oeli war aber nicht nur ein „Basketball-Lehrer“ – er war für uns ein Vorbild. Wir haben gelernt, auf uns und auf einander zu achten. Er brachte uns bei, was es heißt, Teil eines Teams zu sein. Wir lernten also nicht nur das Basketballspielen, wir lernten auch zu reifen – persönlich wie auch in der Gemeinschaft.
Diese Erfahrungen lassen uns mit einem lächelnden Auge zurückblicken auf die lange gemeinsame Zeit, auch wenn sie schon ein wenig her ist.
Mach’s gut, Oeli, die TVI-Familie wird dich nie vergessen!
[B]all together






















