US-Boy Bobby Naubert reist mit dem TVI nach Schalke

Vor einer Mammutaufgabe stehen die Basketballer des TV Ibbenbüren am Samstagabend in der Regionalliga West. Um 19.30 Uhr gastiert die zuletzt vier Mal in Serie sieglose Völkerink-Fünf bei einem der großen Aufstiegsaspiranten, dem FC Schalke 04.

Vor der Saison galten die Königsblauen als Titelfavorit Nummer Eins, hatten sie einen Kader zusammengestellt, der seinesgleichen sucht. Es folgten jedoch die Verletzungen des Engländers Rishi Kakad sowie des US-Amerikaners Ray Penn, die dazu führten, dass die Schalker bereits drei Niederlagen hinnehmen mussten. Der finanzstarke Tabellenzweite reagierte in dieser Woche mit einem echten Ausrufezeichen auf dem Transfermarkt. Aus Mazedonien verpflichtete die Wilder-Fünf den amerikanischen Spielmacher Ashanti Cook, der einst in der Bundesliga für die Phantoms Braunschweig auf Korbjagd ging. „Ich habe Ashanti als einen Super Charakter kennengelernt, seine Statistiken in der Vergangenheit waren sehr stark“, lobt S04-Trainer Raphael Wilder seinen Neuen, der ausgerechnet gegen den TVI sein Debüt feiern wird.

Neben Cook haben die Gastgeber weitere Hochkaräter in ihren Reihen. Der deutsch-Amerikaner Patrick Carney, Center Daniel Boahene, der Litauer Andrius Mikutis oder der Bulgare Atanas Penev gehören zu den stärksten Akteuren der Regionalliga, ganz zu Schweigen vom langjährigen Bundesliga-Profi Nikita Khartchenkov. „Schalke hat sich gegenüber der Vorsaison noch einmal ganz klar verstärkt, verfügt über unglaublich viel Qualität“, weiß Ibbenbürens Trainer Timo Völkerink um die Vorzüge des Kontrahenten aus dem Ruhrgebiet. Entsprechend schätzt er auch die Chancen seines Teams realistisch ein: „Wir haben eine ganz andere Rolle als in den Spielen zuletzt, die wir eigentlich gewinnen mussten.“ Heute Abend sei es einfach nur das Ziel die Partie „möglichst lange eng zu gestalten“, der haushohe Favorit für Völkerink ist der Gastgeber. Einen positiven Eindruck bislang hinterließ Neuzugang Devin Grimes. „Er ist ein Kämpfer, kommt genau wie unser ganzes Team über die Leideschaft und bringt den nötigen Drive und das Rebounding mit, zwei Komponenten, die wir bitter nötig haben“, ist Völkerink froh über die Nachverpflichtung. Diese ist gerade jetzt nötig geworden, da neben dem Abgang von Flavio Stückemann auch Marcel Kosiol und Simon Dolkemeyer wochenlang nicht zur Verfügung stehen.

Da Christian Beuing, Jakob Freimuth und Nico Kosel vom Grippevirus erwischt wurden, hat der Coach „die schwächste Trainingswoche“ seit langem hinter sich. Trotz der prekären Tabellensituation bewahrt Timo Völkerink die Ruhe: „Wir haben noch eine sehr lange Saison vor uns, in diesem Jahr wird da noch gar nichts entschieden.“

Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung

Consent Management mit Real Cookie Banner