Maikel Post wird unter dem Korb aufräumen müssen

Die Serie der Duelle gegen die Top-Teams der Regionalliga West reißt für die AOK Ballers Ibbenbüren nicht ab. Am Samstagabend um 19.30 Uhr gastiert die Pohlmann-Fünf beim neuen Tabellendritten Hertener Löwen. Nach zehn Siegen in Serie könnte die Stimmung im TVI-Lager nicht besser sein, wäre da nicht die personelle Lage. Stark ersatzgeschwächt und ohne drei Centerspieler reisen die AOK Ballers als klarer Außenseiter zu den Löwen.

Der Gegner: Den Kader der Hertener bezeichnet TVI-Coach Marc Pohlmann als „sensationell zusammengestellt“. Nicht ohne Grund, denn die Löwen haben in der Tat einige echte Hochkaräter in ihren Reihen. Neben US-Boy Dijon Smith haben die Hausherren mit Artem Sheluka, Atanas Penev, Marco Porcher Jimenez sowie dem Engländer Jordan Whelan vier weitere EU-Imports in ihren Reihen. Auch die beiden Deutschen Faton Jetullahi sowie Felix Neumann stehen für höchste Qualität.

Personal: Vor dem Gastspiel in Herten hat es die TVI-Basketballer voll erwischt. Routinier Benjamin Fumey, der in den vergangenen Wochen trotz seiner akuten Achillessehnenprobleme auf die Zähne gebissen hat, fällt auf unbestimmte Zeit aus. Dazu hat es auch noch Dominic Nienaber und Phil Lennartz erwischt, die aus gesundheitlichen Gründen ebenfalls passen müssen. 

Ausgangslage: Durch den Erfolg der AOK Ballers gegen Düsseldorf zuletzt sind die Gastgeber auf Rang 3 der Tabelle geklettert und wittern noch Außenseiterchancen im Titelkampf. Durch den Derbysieg in Recklinghausen ist auch die Brust bei den Löwen extrem breit, die Hertener gehen klar favorisiert ins Duell mit dem Sechsten aus Ibbenbüren. 

Das sagt Coach Marc Pohlmann: „Wir wären sehr gerne in Bestbesetzung und topfit nach Herten gefahren, nun müssen wir improvisieren. Wir werden anders spielen müssen als zuletzt, jetzt haben andere Spieler die Chance in die Bresche zu springen. Unter diesen Voraussetzungen ist es natürlich eine Wahnsinnsaufgabe in Herten zu bestehen, einem absoluten Schwergewicht der Liga. Trotz der Probleme ist unser Selbstvertrauen natürlich nicht weg, schon beim starken Spiel gegen Düsseldorf zuletzt haben wir von unserem Selbstbewusstsein gelebt. Wir fahren nach Herten um zu gewinnen und werden kämpferisch alles raushauen.“

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