US-Boy Chris Hortmann fehlte beim 72:75 n.V. gegen Oldenburg nur ein Assist zum Triple-Double.
Die Generalprobe ist geglückt. Im letzten Härtetest vor der in zwei Wochen beginnenden Regionalliga-Saison (Heimspiel gegen Hagen-Haspe) präsentierten sich die AOK Ballers Ibbenbüren in starker Frühform. Gegen den Zweitligisten Weser-Ems-Akademie Oldenburger TB musste sich die Völkerink erst nach Verlängerung mit 72:75 geschlagen geben.
Personal: Die Ibbenbürener müssen auf den verletzten Waldemar Reich sowie Thies Fischer und Jakob Freimuth verzichten. Die Gäste reisen mit dem 60fachen A-Nationalspieler Philipp Zwiener an, dazu eine Reihe hochtalentierter Nachwuchskräfte, unter anderem die bundesligaerfahrenen Marko Bacak und Armin Musovic.
Spielverlauf: Über die gesamte Spielzeit lieferten sich beide Mannschaften ein Duell auf Augenhöhe. Keiner der beiden Teams gelang es sich mit mehr als sechs Zählern Differenz abzusetzen, insgesamt wechselte die Führung zehn Mal. Nach dem ersten Viertel führte Oldenburg mit 19:15, zur Pause knapp mit 31:30. Nach dem dritten Viertel hieß es 51:50 für den Gast, wenige Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit verwandelte Maikel Post zwei Freiwürfe zum 64:64. In der Verlängerung erwischten die Ibbenbürener den besseren Start, nach einem krachenden Dunking von Max Massing hieß es 72:66 für die AOK Ballers. Ein Drei-Punkte-Spiel von Armin Musovic sowie ein Dreier von Robert Drijencic wenige Sekunden vor der Schlusssirene sorgten schließlich für den glücklichen 75:72-Sieg des Pro B-Ligisten aus Oldenburg.
Das sagt Coach Timo Völkerink: „Wir haben heute überragend verteidigt. Sowohl in der Zone, als auch in der Mann-Mann-Verteidigung waren wir sehr flexibel. Wir wollten uns im Laufe der Vorbereitung kontinuierlich weiterentwickeln, dass ist uns mehr als gelungen. Insgesamt war das heute ein rundum erfolgreicher Test, wir sind an diesem Wochenende als Team noch einmal richtig zusammengewachsen. Ein weiteres Ziel haben wir auch erreicht, wir haben die Last des Punktens auf viele Schultern verteilt. Chris Hortmann hat wieder eine richtig starke Allround-Leistung abgeliefert, er wird uns in der Regionalliga einige Spiele gewinnen, da bin ich mir ganz sicher. Weiter arbeiten müssen wir an unseren Turnovern, auch von außen waren wir nicht effektiv genug. Insgesamt müssen wir lernen öfter den Korb zu attackieren, gerade in der Crunchtime haben wir es verpasst so das Spiel für uns zu entscheiden.“
AOK Ballers: Massing (16 Punkte), Hortmann (12 Punkte, 11 Rebounds, 9 Assists, 6 Ballgewinne), Avermann (11), Post (11), Plagemann (10, 7 Rebounds), Hagner (6, 9 Assists), Placke (6), Kosel und Patte.
Oldenburg: Musovic (17), Bacak (13), Schmikale (12), Drijencic (9), Zwiener (9), Isemann (8), Alban (4), Perepelinkov (3), Meyer und Ceesay.






















