Coach Timo Völkerink ist mittendrin bei den SWAP Ballers
Ziel erreicht, Klasse gehalten – die Basketballer des TV Ibbenbüren spielen auch in der kommenden Saison in der 1. Regionalliga. Zeit für ein erstes Fazit.
Stichwort Erleichterung: Bei Teammanager Tobias Hülsmeier war die gar nicht so groß, wie er sagt. „Auch, wenn das komisch klingt.“Er habe seit dem Sieg gegen Euskirchen den Klassenerhalt schon kalkuliert. „Es hätten ja gleich mehrere recht unwahrscheinliche Variablen zusammenkommen müssen, um ernsthaft noch abzusteigen.“ Und selbst wenn – die sportliche Konzeption der Abteilung hätte das nicht nennenswert beeinflusst, wie Hülsmeier sagt. „ Es wäre dann lediglich eins von mehreren sportlichen Zielen in der Abteilung nicht erreicht worden.“ Natürlich wäre das enttäuschend gewesen und hätte noch mehr organisatorischen Aufwand für die nächste Saison bedeutet. „Wir hätten natürlich erneut den Aufstieg angepeilt und nicht einen einstelligen Tabellenplatz in der kommenden Saison.“
Stichwort Rückrunde: Sechs Siegen in der Hin- standen nur drei in der Rückrunde gegenüber. „Klassische Aufsteiger-Performance“, sagt Hülsmeier. „Ich habe aber bereits vor der Saison prognostiziert, dass dies so sein wird: In der Hinrunde haben wir von unserer guten und intensiven Vorbereitung und von der Unaustrainiertheit der etablierten Teams profitiert, mit zunehmender Dauer der Saison haben die anderen Teams aufgeholt und uns Verletzungen einzelner Spieler härter getroffen als ein Team mit einem Großteil ligaerfahrener Spieler.“ Für die kommende Spielzeit lautet das erklärte Ziel, die Weisheit zu widerlegen, dass das zweite Jahr für einen Aufsteiger schwieriger sei als das erste.
Stichwort Trainer: Wie geht es mit Timo Völkerink weiter? „Erst mal sei gesagt, es geht mit ihm weiter, und das ist schon mal eine sehr entscheidende und wichtige Nachricht. Das Wie werden wir nach Ostern und ein paar Tagen Auszeit besprechen“, so Hülsmeier. Er stellt seinem Coach ein Top-Zeugnis aus. „Timo brennt innerlich für diesen Job und in der Hinrunde hat man das auch von außen gesehen. Es war seine erste Saison als Trainer auf einem solchen Niveau und ich habe schon mal gesagt, dass ich noch keinen so akribisch arbeitenden Trainer in Ibbenbüren erlebt habe. Ich freue mich, zusammen mit ihm noch eine zweite Saison anzugehen.“
Stichwort: neue Spieler: Das sei zum jetzigen Zeitpunkt schwer zu sagen, so Hülsmeier, da viel auch von den Plänen der Akteure des aktuellen Kaders abhängt. „Ich hoffe, dass wir mit sieben bis neun Spielern aus dieser Saison auch in die nächste Saison gehen und den Stamm dann sinnvoll ergänzen.“
Stichwort Courtney Belger: Bleibt der US-Amerikaner? Hülsmeier ist optimistisch. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass Courtney überhaupt woanders spielen möchte. Hier hat er mehr als andere Vereine ihm bieten können: ein zweites Zuhause. Auch im letzten Jahr haben alle befürchtet, dass er nicht zu halten ist, und es kam anders.“ Dass der Spielmacher Begehrlichkeiten weckt, weiß aber auch sein Teammanager. „Natürlich gibt es das Risiko, dass er eine Offerte bekommt, die ihn sportlich oder finanziell so sehr reizt, dass er sich zu einem Wechsel entscheidet. Das wäre sehr schade, aber kein unlösbares Problem. Außerdem wird er immer im Guten gehen.“
Stichwort Kandidatensuche beim Osterturnier: Das Turnier, so Hülsmeier, solle seinen Status als Saisonabschluss für das aktuelle Team nicht verlieren. Daher werde nur ein Gastspieler als Kandidat eingeladen, um ihn sich näher anzuschauen. Aber: Bei den anderen Mannschaften´ könne man ja auch mal gucken.
Quelle: IVZ






















