Die Finalteams SWAP Ballers (weiß) und Loveballers (blau)

Gastgeber SWAP Ballers Ibbenbüren heißt der umjubelte Sieger beim 38. Internationalen Basketball-Osterturnier des TV Ibbenbüren. Vor gut 600 Besuchern setzte sich die Völkerink-Fünf in einem packenden „Traumfinale“ am Montagnachmittag gegen die von TVI-Teammanager Tobias „Diesel“ Hülsmeier gecoachten Loveballers mit 65:55 durch.

SWAP Ballers-Trainer Timo Völkerink war nach der Siegerehrung sichtlich müde, aber trotzdem rundum zufrieden: „Ein toller Abschluss einer super Saison, wir haben alle Spiele gewonnen und uns wieder als echtes Team präsentiert.“ Dabei war der von den Besuchern erhoffte Finalgegner, die Loveballers, in weiten Teilen des Endspiels ebenbürtig. Tobias Hülsmeier hatte seine Mannschaft mit den US-Boys Omar Collington, Dallis Johnson und Chris Brown verstärkt, dazu unter anderem die beiden 15-jährigen Top-Talente des TVI Tim Kosel und Jakob Freimuth sowie Abteilungsleiter Thies Fischer dabei. So durften die vielen Zuschauer in der Halle Ost regelmäßig jubeln, wenn Ibbenbürener erfolgreich waren. Überragender Akteur im Endspiel war jedoch der Göttinger Jan-Christian Both, der von den Gastgebern nie zu kontrollieren war. Mit 29 Zählern, darunter gleich sieben Dreiern, hielt er seine Farben fast im Alleingang im Spiel. Bis zum 31:31 zu Beginn der zweiten Hälfte war alles offen, dann zogen die SWAP Ballers dank vier Dreiern in Serie entscheidend davon.

Den dritten Platz sicherte sich das Team „7 Nations“ um den ehemaligen Ibbenbürener Manuel Plagemann, im kleinen Finale gab es einen 41:33-Erfolg gegen das Team Ademax um den SWAP Ballers-Spieler Andreas Joachim. Dabei war beiden Mannschaften deutlich der Kräfteverzehr aus den drei Turniertagen anzumerken, viele Würfe gerieten zu kurz, häufig kamen die Verteidiger einen Schritt zu spät. In den Halbfinals am Ostermontagmorgen sah das noch ganz anders aus, trotz der ungewohnt frühen Hochballzeit waren die Teams hoch motiviert, im ersten Semifinale trafen die Loveballers auf das Team Ademax. Vor allem in den Anfangsminuten lieferten sich die Duellanten einen echten Shootout, viele Dreier sausten durch die Reuse. Während bei den Loveballers auch nach dem Seitenwechsel die Würfe fielen, ging die Trefferquote beim Team Ademax von Minute zu Minute runter. Am Ende setzten sich die Loveballers noch deutlich durch und zogen ins Endspiel ein.

Im zweiten Halbfinale traf Gastgeber TVI auf die „7 Nations“. Angeführt vom starken belgischen Gastspiel Gael Hulsen und dem einmal mehr überragenden Courtney Belger, der später zum wertvollsten Spieler des Turniers gewählt wurde, erwischten die Gastgeber einen 15:2-Start. Fortan verlief die Partie ausgeglichen, in der Schlussphase kamen die 7 Nations noch einmal auf fünf Zähler heran, doch der Kanadier Jordan Rose verpasste die letzte Chance.

In den Gruppenspielen am Samstag und Sonntag hatten es die SWAP Ballers vor allem mit Teams aus Holland und Belgien zu tun, die den Ibbenbürenern einiges abverlangten. Im Viertelfinale ging es dann gegen einen alten Bekannten aus vielen Osterturnieren: die Cangaroes Utrecht. Wie auch später im Halbfinale erwischten die Ballers einen echten Blitzstart, setzten sich schnell zweistellig ab und brachten die Partie sicher über die Zeit.

Am Ende war nach neun Partien an den drei Turniertagen und einer langen und anstrengenden Regionalliga-Saison bei allen Beteiligten die Kraft am Ende. Immerhin reichte es aber doch noch für eine abschließende La-Ola-Welle mit den treuen Fans.

Quelle: IVZ

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