Timo Völkerink war mit 23 Punkten Topscorer bei der Niederlage der TVI-Reserve
Die Basketballer des TV Ibbenbüren 2 haben im Abstiegskampf der Oberliga einen kleinen Rückschlag hinnehmen müssen. Am Samstag musste sich die Wesselkamp-Fünf nach zuvor zwei Heimerfolgen in Serie der Zweitliga-Reserve der Hertener Löwen mit 68:83 geschlagen geben.Von der ersten Minute an mussten die Ibbenbürener, die auf ihre drei Center Jan Wilken, Tobias Hülsmeier und Chris Rühlmann verzichten mussten, einem Rückstand hinterherlaufen. Gerade offensiv funktionierte in den Anfangsminuten gar nichts, schnell lag die TVI-Reserve mit 3:13 zurück. „Von außen ist einfach gar nichts gefallen“, haderte Coach Dennis Wesselkamp ob der unterirdischen Dreierquote seiner Schützlinge.
Immerhin steigerte sich der Aufsteiger im zweiten Viertel gegen die talentierten Löwen, suchte nun häufiger den Abschluss in Korbnähe und verkürzte bis zur Pausensirene auf 33:37. Der Glaube an die Wende war zurückgekehrt, doch viele unnötige Ballverluste und die weiterhin eklatante Wurfschwäche von außen verhinderten, dass der TVI entscheidend herankam. „Es war offensiv einfach ein gebrauchter Tag“, fasse Wesselkamp zusammen.
Als dann im Schlussviertel der nimmermüde Dominic Nienaber (17 Punkte) wegen des fünften Fouls ausschied, war die Partie endgültig entschieden. Zwar verkürzte der TVI in der Schlussphase noch einmal auf fünf Zähler, auf den postwendenden Dreier der Gäste hatte der Aufsteiger dann aber keine Antwort mehr parat. „Es war definitiv mehr drin“, ärgerte sich der Coach Wesselkamp ob der verpassten Siegchance. Topscorer in Reihen der Gastgeber war Routinier Timo Völkerink mit 23 Zählern.
TV Ibbenbüren: Völkerink (23 Punkte), Nienaber (17), Freimuth (12), Ilic (8), Heilemann (4), Bytyqi (2), Schreiter (2), Sander, Kosel, Icho.
Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung






















