Derbytime heißt es für Chris Hortmann und die AOK Ballers am Samstagabend in Münster

Den emotionalen Heimsieg gegen Düsseldorf noch im Hinterkopf wartet gleich der nächste dicke Brocken auf die AOK Ballers Ibbenbüren in der Regionalliga West. Derby-Time heißt es am Samstagabend um 19.30 Uhr, wenn sich die Ibball-Gemeinde aufmacht zum Gastspiel beim Lokalrivalen WWU Baskets Münster.

Der Gegner: Seit Jahren gehören die WWU Baskets zur Elite der Regionalliga West, vor dieser Saison haben sie offen die Zielsetzung Aufstieg in die ProB kommuniziert. Dabei ist es Trainer Philipp Kappenstein und Manager Helge Stuckenholz wieder gelungen, einen ausgesprochen homogenen Kader zusammenzustellen. Leistungsträger wie Jan König, Anselm Hartmann oder Marlon Ney blieben dem Team erhalten, mit US-Boy Gerrel Martin, Center Kai Hänig sowie dem erfahrenen Leo Padberg kamen echte Hochkaräter dazu. Coach Kappenstein setzt in der Regel auf eine große Rotation, in der auch der Ibbenbürener Tim Kosel eine Rolle spielt.

Personal: Es ist völlig offen, mit welchem Personal der TVI am Samstagabend nach Münster reisen kann. Einige Akteure haben Blessuren aus dem Düsseldorf-Spiel davongetragen und mussten komplett mit dem Training aussetzen, dazu kursiert die Grippewelle im Kader.

Ausgangslage: Nach zuletzt zwei Siegen in Serie hat sich die Ausgangsposition des TVI im Abstiegskampf deutlich verbessert, vom Ausruhen sind die Ibbenbürener allerdings weit entfernt. Auch für die Münsteraner zählt jeder Sieg. Punktgleich mit Schwelm und der BG Hagen rangieren die WWU Baskets punktgleich an der Tabellenspitze, zuletzt siegten sie bei der BG Dorsten mit 80:69.

Das sagt Coach Marc Pohlmann: „Wir hatten eine bescheidene Trainingswoche, aber das ist am Samstagabend egal. Wir werden bei Null anfangen und für unsere unglaublichen Fans wieder in Vorleistung gehen, in einem Derby kann alles passieren. Münster ist individuell sehr gut besetzt und spielt wahnsinnig gut zusammen, wir haben keinen Druck. Wir werden uns zerreißen und fahren nach Münster um das Spiel zu gewinnen.“

 

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