US-Boy Chris Hortmann feiert am Samstag in der “Hölle Ost” seinen Abschied vom TVI
Es ist das letzte Spiel einer völlig verrückten Saison in der Regionalliga West und es heißt ein letztes Mal „Volle Hütte in der Hölle Ost“. Am Samstagabend um 19 Uhr (Halle Ost) haben die AOK Ballers Ibbenbüren im Heimspiel gegen die Hertener Löwen die Möglichkeit mit einem Sieg Rang Fünf zu sichern und eine überragend verlaufene Rückrunde als beste Mannschaft zu krönen.
Der Gegner: Der Zweitliga-Absteiger aus Herten kann auf einen ähnlichen Saisonverlauf zurückblicken wie die AOK Ballers. Nach einem enttäuschenden Saisonstart steigerte sich die Hüsken-Fünf zunehmend und feierte in der Rückrunde einige überraschende Erfolge. Das Korsett der Löwen bilden US-Boy Keith Sherill, der aktuell glänzend aufgelegte britische Scharfschütze Kofi Josephs, der Kroate Franjo Bubalo, der bulgarische Routinier Atanas Penev sowie der erfahrene Center Felix Neumann. Anders als beim TVI endete die Saison für die Hertener am Samstag noch nicht, die Löwen haben den Einzug ins Finale des WBV-Pokals geschafft und treffen dort am kommenden Wochenende auf den UBC Münster.
Personal: Das Lazarett beim TVI wird zum letzten Saisonspiel hin immer größer. Neben Waldemar Reich fallen auch Max Massing, Andreas Placke, Jakob Freimuth und Florian Avermann definitiv aus. Bei Manuel Plagemann (Zerrung) besteht zumindest noch ein Fünkchen Hoffnung, aus der Reserve wird Philipp Ossowski nachrücken.
Ausgangslage: Für die TVI-Basketballer besteht die große Chance, mit einem Sieg Rang Fünf im Endklassement dingfest zu machen. Mit einer Bilanz von 12:1-Siegen wären die Ibbenbürener dann zudem die beste Mannschaft der Rückrunde, eine stolze Serie. Auch die Gäste können mit einem Erfolg noch einige Plätze gutmachen, das Hinspiel gewann Herten nach hartem Kampf mit 85:81.
Das sagt Coach Marc Pohlmann: „Wir werden am Samstag noch einmal alles rausfeuern, was wir haben. Ich will dieses Spiel auf Biegen und Brechen gewinnen, gerade nach den Erfahrungen des Hinspiels. Zudem wollen wir unseren überragenden Zuschauern noch einmal einen tollen Abend bieten, jeder hier weiß die Unterstützung zu schätzen. Personell sieht es ähnlich dünn aus wie in Bonn, wir müssen in der Rotation anders und cleverer spielen. Herten hat sich in den vergangenen Wochen deutlich gesteigert, ist deutlich stärker als in der Hinrunde und hat einige richtig gute Spieler im Kader.“






















