Milen Kostov führte glänzend Regie beim 90:54-Erfolg der AOK Ballers gegen Frintrop

WOW, der Wahnsinn der geht weiter! 876 Ibball-Fans strömten am Samstagabend in die „Hölle Ost“ und sahen eine 40minütige Lehrstunde der heimischen AOK Ballers Ibbenbüren gegen den Mitkonkurrenten im Abstiegskampf der Regionalliga West, die DJK Adler Frintrop. Die Essener waren mit allem angereist, was Rang und Namen hat, gingen in der Spielfreude des TVI jedoch unter. Mit 90:54 fertigten die Ibbenbürener die Gäste ab, feierten den vierten Sieg in Serie und setzten ein Ausrufezeichen im Kampf um den Klassenerhalt. Unterstützung erhielten die Ibballer dabei von jungen Fußballerinnen und Fußballern des VfL Eintracht Mettingen, die gemeinsam mit den Spielern unter großem Jubel der Zuschauer einlaufen durften.

Personal: Dominic Nienaber musste aufgrund seiner Grippe passen, zudem verletzte sich Center Waldemar Reich beim Aufwärmen schwer am Fuß, mit einem Achillessehnenriss ist die Saison für ihn vorzeitig beendet. Kai Patte kehrte nach überstandener Erkrankung ins Team zurück.

Spielverlauf: Eine Minute lang brauchte der TVI um ins Spiel zu finden, danach dominierte er die erfahrenen Frintroper 39 Minuten lang. Über 6:0 setzte sich der Gastgeber schnell auf 17:6 ab, der Aufsteiger hatte nicht den Hauch einer Chance. Krachende Dunkings vom überragenden Chris Hortmann (26 Punkte), zwei schnelle Dreier von Rishi Kakad und eine extreme Überlegenheit im Rebound sorgten für eine 45:25-Führung zur Halbzeit. Bei den Gästen passte offensiv rein gar nichts zusammen, frühzeitig ergaben sich die Essener ihrem Schicksal. Viertel Drei ging mit 20:12 an die Ibballer, der Schlussabschnitt mit 25:17. Am Ende ernteten die Ibbenbürener wieder einmal stehenden Applaus der fast 900 Besucher in der rappelvollen Halle Ost, in dieser Verfassung dürfen sich die Gegner der Regionalliga West warm anziehen.

Das sagt Coach Marc Pohlmann: „Was wir hier aktuell erleben ist einmalig in Ibbenbüren. Diese Stimmung schon vor dem Spiel war einfach nur beeindruckend, wir wollen dieses Vertrauen in den nächsten Wochen zurückzahlen. Ich bin sehr froh über den Sieg in diesem eminent wichtigen Spiel, wir haben vor allem defensiv deutlich besser agiert als zuletzt, dafür ein großes Lob an meine Mannschaft.“

Das sagt Manager „Diesel“ Hülsmeier: „Unser Spiel war extrem dominant. Frintrop war heute schwach, wir stark. Alle haben gespielt, die Teamchemie stimmt mittlerweile zu 100 Prozent. Jetzt gilt die volle Konzentration Bielefeld in der kommenden Woche.“

AOK Ballers: Hortmann (26, 10 Rebounds, 5 Steals), Post (11, 7 Rebounds), Kakad (22, 4 Dreier), Kostov (9), Massing (6, 7 Rebounds), Plagemann (6, 9 Rebounds), Placke (2), Avermann (6, 5 Assists), Patte (2), Fischer (0), Reich (dnp), Freimuth (0)

 

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