Albert del Hoyo und die AOK Ballers wollen mit Unterstützung der TVI-Fans gegen Herten überraschen

Ein Blick auf die Tabelle reicht, um die Rolle des Favoriten vor dem Duell der AOK Ballers Ibbenbüren gegen die Hertener Löwen in der Regionalliga West zu verteilen. Die Gastgeber haben eine 1:4-Bilanz aufzuweisen, der Titelaspirant aus Herten steht bei 5:0-Siegen. Dennoch zählt für TVI-Trainer Marc Pohlmann am Samstagabend um 19 Uhr in der Halle Ost nur ein Sieg, „es ist Zeit zu gewinnen und den Bock umzustoßen“.

Der Gegner: Die Hertener Löwen setzen in dieser Saison auf einen in der Breite extrem verstärkten Kader mit gleich fünf Importspielern. US-Boy Dijon Smith überragte vor Wochenfrist mit 25 Punkten und 19 Rebounds beim starken 83:71-Erfolg gegen Recklinghausen, auch der Spanier Marco Porcher Jimenez, der Engländer Jordan Whelan, der Ukrainer Artem Sheluka oder der erfahrene Bulgare Atanas Penev stehen für höchste individuelle Qualität. Mit Faton Jetullahi sowie Felix Neumann ergänzen herausragende deutsche Spieler einen absoluten Top-Kader.

Personal: Im ersten Spiel ohne Pointguard David Wiegard (studienbedingter Wechsel nach Gießen) wird Neuzugang Omar Zemhoute sein Debüt feiern. Ansonsten sieht es personell sehr gut aus, alle angeschlagenen Akteure sind wieder fit, die AOK Ballers können aus dem Vollen schöpfen.

Ausgangslage: Von der Papierform her spricht alles für die Hertener, die nach fünf Siegen in Serie voller Selbstvertrauen nach Ibbenbüren reisen. Ganz anders ist die Gefühlslage bei den AOK Ballers, die zuletzt vier Mal ihren Kontrahenten auf Augenhöhe begegneten, am Ende jedoch den Kürzeren zogen. Im Vorjahr gewannen beide Mannschaften ihre Heimspiele, für Spannung in der „Hölle Ost“ ist gesorgt.

Das sagt Coach Marc Pohlmann: „Ich werde das Gefühl nicht los, dass wir uns in den vergangenen Wochen immer wieder selber geschlagen haben. Das Verlieren nervt, es wird Zeit die Ernte einzufahren und den Bock umzustoßen. Im Training sind seit dieser Woche andere Zeiten angebrochen, wir sind einfach als Team zu lieb. Immer wieder haben wir den Finger in die Wunden gelegt, am Samstag werden wir eine Mannschaft in der Hölle Ost sehen, die sich 40 Minuten defensiv zerreißen wird, davon bin ich überzeugt. Mehr denn je brauchen wir dazu die Unterstützung unserer Fans, schon in Düsseldorf war der Support sensationell. Mit den Hertener Löwen kommt für mich ein Geheimfavorit auf die Meisterschaft in die Halle Ost. Eine super zusammengestellte Truppe, die sehr breit ist und einen überragenden US-Amerikaner in ihren Reihen hat.“

 

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