Packende Duelle lieferten sich die Akteure bei den Tryouts der SWAP Ballers.

Zehn waren eingeladen, sieben sind gekommen und drei haben so sehr überzeugt, dass sie für eine Verpflichtung infrage kommen: Das ist die Bilanz der Tryouts, die von den Basketballern des TV Ibbenbüren in Vorbereitung auf die kommende Spielzeit in der Regionalliga ausgetragen wurden.

„Wir wollten dieses Mal qualitative Tryouts machen“, sagt TVI-Teammanager Tobias Hülsmeier, deswegen habe man gar nicht erst alle Interessenten eingeladen, in Ibbenbüren vorzuspielen. „Es waren einige dabei, bei denen schon von vornherein klar war, dass es wohl für einen Platz in unserem Kader nicht reichen würde.“ Unter den sieben Probespielern seien einige sehr gute, aber auch einige eher enttäuschende Spieler gewesen. Drei von ihnen, so Hülsmeier weiter, kämen für einen Platz im Ibbenbürener Kader der kommenden Spielzeit infrage. „Wir werden mit ihnen jetzt in Kontakt bleiben, aber sie haben natürlich auch noch andere Angebote“, so Tobias Hülsmeier. Finanziell könne der TVI da nicht immer mithalten. „Wir haben aber andere Argumente, einen guten Ruf, ein gutes Umfeld. Damit werden wir versuchen zu punkten“, so Hülsmeier weiter. „Bei uns bekämen diese Spieler auch eine größere Verantwortung, einhergehend mit größeren Spielanteilen.“Neben den Spielern, die sich bei den beiden Tryouts vorstellen, ist der TVI natürlich auch anderweitig bei der Suche nach neuen Spielern aktiv. „Wir haben auch noch zu fünf anderen Spielern Kontakt, die wir gerne verpflichten würden“, so Hülsmeier. Aber auch hier gelte, dass besagte Spieler noch Angebote von anderen Vereinen haben. „Anfang Mai bekommt man da keine definitive Zusage“, weiß Tobias Hülsmeier. Juli erscheine da realistisch. Es beginnt also das alljährliche Pokerspiel um begehrte Spieler. „Sichten, dranbleiben, Kontakt halten und sich kümmern“, beschreibt der Teammanager des TV Ibbenbüren, was momentan zu tun ist. Eventuell soll es im Sommer noch ein weiteres Tryout geben, das aber in Abhängigkeit vom Stand der Kaderplanungen. Genug zu tun bleibt aber auch so, schließlich gilt es ja auch noch, die Verhandlungen mit den Spielern des aktuellen Kaders zu führen. „Die Gespräche mit unseren Spielern laufen“, sagt Tobias Hülsmeier. Und sie laufen so gut, dass in naher Zukunft mit den ersten Vollzugsmeldungen zu rechnen ist und der Kader der neuen Saison erste Konturen bekommt.

Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung

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