Phil Lennartz und die AOK Ballers reisen am Samstagabend zum Liga-Finale nach Kamp-Lintfort
Das Liga-Finale vor der Brust, das große Pokalfinale gegen die WWU Baskets Münster am Montag im Hinterkopf. So lässt sich die aktuelle Stimmungslage bei den AOK Ballers Ibbenbüren beschreiben. Am Samstagabend um 20 Uhr sind die TVI-Basketballer letztmals in der Regionalliga West gefordert, wenn es zum Aufsteiger BG Kamp-Lintfort geht.
Der Gegner: Die Gastgeber sind das Abenteuer „Regionalliga“ ohne Importspieler angegangen und versuchen mögliche spielerische Defizite über das Kollektiv zu kompensieren. Mit dem stark auftrumpfenden Lennart Bohner (13,4 ppg) haben die Lintforter nur einen Akteur in ihren Reihen, der im Schnitt zweistellig punktet. Die Unberechenbarkeit ist die große Stärke des Aufsteigers.
Personal: Weiterhin nicht zur Verfügung stehen die beiden Langzeitverletzten Phillip Ossowski und Benjamin Fumey (beide Achillessehnenprobleme), hinzu gesellt sich am Samstagabend der grippekranke Kai Patte.
Ausgangslage: Für die BG geht es am Samstagabend möglicherweise noch um alles. Sollte die Bundesliga-Reserve der Telekom Baskets Bonn am Nachmittag ihr Spiel gegen die Giants Düsseldorf erfolgreich bestreiten, dann müsste Kamp-Lintfort die AOK Balles bezwingen um den Klassenerhalt zu sichern. Für die Ibbenbürener geht es nur noch um eine gute Platzierung, mit einem Sieg wäre der Pohlmann-Fünf Platz 5 nicht mehr zu nehmen.
Das sagt Coach Marc Pohlmann: „Wir werden die Aufgabe in Kamp-Lintfort nicht auf die leichte Schulter nehmen und wollen das Spiel unbedingt gewinnen. Egal wer auf dem Platz steht wird alles geben, das ist ein sehr guter Test für den Montag. Natürlich steckt das Pokalfinale schon im Hinterkopf, wem will man das auch verübeln. Unser Gegner ist zu Hause mit seinen enthusiastischen Fans eine ganz andere Mannschaft als auswärts, sie spielen daheim mit einem ganz anderen Energielevel.“






















