Die Ibball-Fans werden den pfeilschnellen Bobby Naubert vermissen
Zwei absolute Publikumslieblinge der vergangenen Saison werden in der kommenden Spielzeit nicht mehr zum Kader des Basketball-Regionalligisten TV Ibbenbüren gehören: Aufbauspieler Bobby Naubert und Center Jasper Chiwuzie kehren nicht zum TVI zurück.
TVI-Manager Tobias Hülsmeier bekräftigt, dass er gerne noch weiter mit Aufbauspieler Bobby Naubert gearbeitet hätte, der Spieler jedoch andere Pläne habe. Naubert bestätigt das: „Es war eine sehr schwierige Entscheidung für mich, aber bis ich meinen Abschluss habe, ist es sinnvoller für mich, zu Hause zu bleiben und ab jetzt Coach zu werden.“ Bei Jasper Chiwuzie ist die Sache noch ein wenig trivialer. „In der kommenden Saison trennen sich die Wege ausschließlich aus finanziellen Gründen“, ist TVI-Manager Hülsmeier ehrlich. Chiwuzie: „Es wird für mich immer eine Option sein, in Deutschland zu spielen. Ich habe das drei Jahre gemacht – das ist mein zweites Zuhause.“
Bobby Naubert kam vor einem Jahr vom Zweit-Regionalligisten TuS Bramsche nach Ibbenbüren und prägte das Spiel des TVI vor allem durch seine Schnelligkeit. „Bobby war zu jeder Zeit ein Teamplayer, der uns mit seinem Speed eine ganz neue Waffe gegeben hat, und perfekt in das Team gepasst hat“, schätzte TVI-Coach Timo Völkerink seinen Point Guard hoch ein. Auch Hülsmeier ist voll des Lobes über Naubert: „Bobby kam als starker Spieler, hat sich durchgehend gesteigert und war zum Schluss ein sehr starker Spieler und Garant für unsere Erfolge in der letzten Saison.“
Der US-Amerikaner selbst schwärmt geradezu von Ibbenbüren: „Ich bin sehr dankbar für die Chance, die Ibbenbüren mir gegeben hat. Die Organisation war erstklassig, ich habe höchsten Respekt vor dem gesamten Umfeld.“ Wie immer war es wichtig für einen US-Boy, wie er im Verein aufgenommen wurde. Und auch was das betrifft, war Naubert vom TVI angetan: „Ich möchte jedem dafür danken, dass ich mich so heimisch gefühlt habe. Ich wünsche dem TVI nur das Beste für die Zukunft.“ Das wünschen Trainer und Manager auch den beiden Abgängen. „Ich denke, wir werden uns sicherlich nochmal sehen“, so Hülsmeier.
Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung






















