Jasper Chiwuzie (hier noch im TVI-Dress) kehrt am Samstagabend mit den Elephants Grevenbroich in die Halle Ost zurück
Es ist ein Duell, dass in den vergangenen Jahren stets für große Spannung stand und auch abseits des Platzes der Regionalliga West für reichlich Gesprächsstoff sorgte. Volle Vorfreude auf einen emotionalen Basketballabend empfangen die AOK Ballers Ibbenbüren am Samstagabend um 19 Uhr in der Halle Ost die Elephants Grevenbroich.
Der Gegner: Die Elephants haben die Trainer und Manager Hartmut Oehmen einen Mann in ihren Reihen, der gerne provoziert und mit seiner Art für Aufsehen sorgt. Auch in Ibbenbüren haben viele Ibball-Fans Oehmen noch gut in Erinnerung, als er mit seinem „Beinsteller“ gegen Devin Grimes in die Schlagzeilen geriet. Rein sportlich gesehen haben die Gäste einen Kader zusammengestellt, der ProB-Ansprüchen genügt. In allererster Linie zu nennen ist der Engländer Jasper Chiwuzie, der zuletzt zwei Jahre lang für den TVI auflief und weiterhin intensive Freundschaften nach Ibbenbüren pflegt. Zusammen mit Lennart Jördell bildet er das wohl stärkste Center-Duo der Regionalliga West. Mit dem Bosnier Marko Boksic, dem Litauer Lukas Kazlauzkas, dem US-Amerikaner Sharif Watson sowie Neuzugang Jan Petrovcic haben die Grevenbroicher vier weitere hochkarätige Importspieler in ihren Reihen. Dazu mit Farid Sadek einen Spielmacher, der jahrelang auf Pro A-Niveau unterwegs war.
Personal: Maikel Post beißt trotz seiner starken Rückenprobleme ein weiteres Mal auf die Zähne und wird auflaufen, hinter dem Einsatz von Max Massing (Oberschenkel) steht ein Fragezeichen. Kai Patte und Nico Kosel haben ihre Grippe überstanden und sind wieder voll einsatzfähig.
Ausgangslage: Die AOK Ballers feierten vor Wochenfrist einen überraschenden Auswärtserfolg in Salzkotten und verschafften sich somit etwas Luft im Abstiegskampf. Grevenbroich ist nach dem Sieg gegen Dorsten punktgleich mit dem UBC Münster Tabellenzweiter und hat weiterhin alle Chancen im Titelkampf.
Das sagt Coach Timo Völkerink: „Das wird ein ganz spezielles Spiel für uns alle und bringt seinen eigenen Charme mit. Wir freuen uns sehr über die Rückkehr von Jasper, auch das wird für ihn uns für uns etwas Besonderes. Grevenbroich ist eine individuell überragend besetzte Mannschaft, da kommt einiges an Arbeit auf uns zu. Wir müssen wieder den Wille und die Aggressivität aus dem Salzkotten-Spiel zeigen, dann ist mit Unterstützung unserer Fans in der „Hölle Ost“ sicher etwas möglich. Taktisch haben wir uns etwas überlegt, Grevenbroich hat auch Schwächen.“






















