Milen Kostov und die AOK Ballers mussten sich am Samstag Bonn mit 72:82 geschlagen geben

Kämpferisch konnte man den AOK Ballers Ibbenbüren am Samstagabend im Heimspiel gegen die Telekom Baskets Bonn 2 keinen Vorwurf machen. Beim Debüt des neuen Trainerduos Marc Pohlmann/Christian Beuing waren es am Ende zu viele Fehler, eine erhebliche Schwäche beim Rebounding und eine schwache Wurfquote, die den Sieg kosteten. Mit 72:82 musste sich der TVI am Ende den jungen Bonnern geschlagen geben, bleibt somit weiter tief im Abstiegskampf der Regionalliga West.

Personal: Auf Andreas Placke (privat verhindert) mussten die neuen Coaches verzichten, dafür kehrte Manuel Plagemann nach überstandener Grippe zurück ins Team.

Spielverlauf: Die Gastgeber starteten furios in die Partie, Chris Hortmann eröffnete mit einem Steal und anschließendem krachenden Dunk, Max Massing legte ebenfalls per Dunking zum 6:2 nach. Es sollte die einzige Führung der Ibbenbürener bleiben. 37 Minuten lang lagen die Gäste aus Bonn in Führung, immer wenn der TVI heran kam hatten die Baskets eine passende Antwort parat. In Durchgang Eins war es vor allem der starke Yannick Kneesch, der seine Farben mit drei Dreiern 34:23 in Front brachte. Es folgte die stärkste Phase der Ibbenbürener, die auf 31:34 verkürzten (16.). In der Folge hielten die Gäste den knappen Vorsprung konstant, nach dem Seitenwechsel leistete sich der TVI zahlreiche Aussetzer beim Rebounding, die Bonner bekamen immer wieder zweite Wurfchancen. Als Topscorer Chris Hortmann, der für seine 29 Punkte 30 Würfe benötigte, per Dreier zum 64:69 verkürzte, schien die Partie zu kippen. Doch Milen Kostov ließ anschließend zwei Freiwürfe liegen, im direkten Gegenangriff kassierte Martynas Airosius sein viertes Foul, meckerte, und bekam direkt ein technisches Foul hinterher. Von diesem Rückschlag erholte sich der TVI nicht mehr, die Enttäuschung nach dem 72:82 war groß.

Das sagt Manager „Diesel“ Hülsmeier: „Wir haben schon viel von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Gegen eine starke Bonner Mannschaft war das ein Spiel auf Augenhöhe. Am Ende haben die Rebounds das Spiel entschieden. Wir befinden uns weiter in einem Entwicklungsprozess, der noch nicht abgeschlossen ist. Innerhalb dieses Prozesses müssen wir die nächsten zwei Spiele in Herten und Hagen-Haspe gewinnen.“

AOK Ballers: Hortmann (29), Post (8), Airosius (11), Kostov (7), Massing (2), Plagemann (4), Avermann (6), Patte (3), Fischer (2), Kosel (dnp), Reich (0), Freimuth (dnp)

 

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