US-Boy Chris Hortmann und die AOK Ballers bestreiten das nächste Schlüsselspiel im Abstiegskampf

Die AOK Ballers Ibbenbüren haben rund um Ibbenbüren eine Euphorie entfacht, die es lange nicht mehr gegeben hat. Mehr als 1000 Besucher strömten vor Wochenfrist in die Halle Ost, als die Ibballer den Spitzenreiter EN Baskets Schwelm mit 96:86 bezwangen. Am Samstagabend sind die Ibbenbürener wieder in der Fremde gefragt, wenn es um 19.30 Uhr zum Tabellennachbarn der Regionalliga West BBG Herford geht. Dabei peilt der TVI den siebten Sieg in Serie an, erneut werden zahlreiche Gästefans das Team begleiten.

Der Gegner: Die BBG Herford setzt in ihrem Kader gleich auf fünf Importspieler. US-Boy Watkins Williams II ersetzt den verletzten Joshua Misheaux (Kreuzbanriss), der Spanier Guillermo da la Puente ist der beste Rebounder der Liga. Kurzfristig neuverpflichtet wurde der Spanier Daniel Arcau, auch der Slowene Marc Berlic ist erst seit wenigen Wochen dabei. Komplettiert wird das Quintett durch den Engländer Jordan Whelan. Viel Spielzeit erhalten auch Center Philipp Humke sowie die Guards Thilo Herr, Christoph Steffen und Routinier Karl Gronau.

Personal: Max Massing hat seine Rückenprobleme überstanden und ist ins Training zurückgekehrt. Damit kann Coach Pohlmann am Samstagabend vermutlich auf alle Akteure zurückgreifen, Jakob Freimuth wird wieder in der Reserve auflaufen.

Ausgangslage: Beide Mannschaften stehen mit einer Bilanz von 9:10-Siegen aktuell auf den Rängen Neun (TVI) und Zehn der Tabelle. Während die Ibbenbürener mit sechs Siegen in Serie einen echten Lauf haben, überraschte die BBG zuletzt mit Heimerfolgen gegen Dorsten und Salzkotten. Das Hinspiel entschieden die AOK Ballers mit 85:79 für sich. 

Das sagt Coach Marc Pohlmann: „Herford ist eine brandgefährliche Truppe. Wenn wir den Fuß vom Gaspedal nehmen, werden wir keine Chance haben. Für uns ist am Samstag höchste Aufmerksamkeit gefordert, mit einem Sieg können wir einen Riesen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Entscheidend ist dabei weiterhin Demut, wir haben noch nichts erreicht. Wenn wir bereit sind wieder Vollgas zu geben haben wir alle Möglichkeiten das Spiel zu gewinnen. Eine defensive Leistung wie in Bielefeld wird uns definitiv nicht ein zweites Mal passieren, wir wollen den Schwung der letzten Wochen mitnehmen.“

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