Spielmacher Omar Zemhoute überragte in Herten mit 25 Zählern
Die AOK Ballers Ibbenbüren haben das Basketballjahr 2018 mit einer faustdicken Überraschung beendet. Im Achtelfinale des WBV-Pokals zeigten die Ibbenbürener beim Regionalliga-Spitzenteam Hertener Löwen wohl ihre beste Saisonleistung und zogen überraschend in die Runde der letzten Acht ein. Coach Christian Beuing sprach nach dem deutlichen 101:81-Erfolg in Herten von einer „sensationellen Leistung“ seiner stark ersatzgeschwächten Truppe.
Personal: Neben Simon Dolkemeyer und Jan Treichel mussten am Dienstagabend auch noch Florian Avermann, Thies Fischer und Lennart Sommerhage passen. Ganze acht Akteure standen zur Verfügung, darunter Malte Wilken aus der U18.
Spielverlauf: Es lief einfach alles nach Plan am Dienstagabend. Blitzschnell führten die AOK Ballers mit 7:0, fanden vor allem offensiv sofort ihren Rhythmus. Gegen die in Bestbesetzung angetretenen Hertener fielen die Dreier, gegen das Tempo und die Spielfreude der Ibbenbürener waren die Löwen völlig überfordert. Nach einem beeindruckenden ersten Viertel führte der Gast mit 35:20. Auch in der Folge hatte die Beuing-Fünf die Partie jederzeit fest unter Kontrolle, ließ sich auch vom frühen 3. Foul gegen Benny Fumey nicht aus der Ruhe bringen. Mit zunehmender Spieldauer wirkten die Gastgeber immer frustrierter. Matthias Perl und Felix Neumann mussten jeweils mit dem 5. Foul vorzeitig das Feld verlassen, David Feldmann wurde disqualifiziert. Immer wenn die Hausherren drohten näher heranzukommen, hatten die AOK Ballers die passende Antwort parat und feierten schließlich einen viel umjubelten 101:81-Erfolg.
Das sagt Coach Christian Beuing: „Für die Voraussetzungen war das ein sensationell gutes Spiel. Wir sind super gestartet und haben Herten total überrascht mit unserem Spiel. Wir haben über 40 Minuten auf allen Positionen sensationell verteidigt, vorne haben wir als Team gespielt, haben unsere Würfe getroffen und fast nur gute Entscheidungen getroffen. Wir haben gezeigt, welches Potential in dieser Truppe steckt.“
Das sagt Manager „Diesel“ Hülsmeier: „Mir nur acht Mann gewinnen wir das Pokalspiel in Herten. Es sind endlich unsere Dreier sicher gefallen, Glückwunsch ans Team und an den Coach. Nun gehen wir zumindest etwas druckfreier in die Pause, und kommen am 5. Januar ausgerechnet gegen dann hoch motivierte Hertener wieder zurück. Ball together!“
AOK Ballers: Lewis (25/5 Dreier), Boahene (8/1), Tahraoui (18/2), Zemhoute (25/2), Wilken (1), Steffen (15/3), Patte (3), Fumey (6).






















