Dominic Nienaber und die AOK Ballers Ibbenbüren unterlagen in Düsseldorf mit 84:91
Sie starteten eine große Aufholjagd, sie zeigten ein tolles Kämpferherz, doch am Ende standen die AOK Ballers Ibbenbüren in der Regionalliga West wieder auf verlorenem Posten. Bei den Giants Düsseldorf glichen die Pohlmann-Schützlinge nach zwischenzeitlichen 15-Punkte-Rückstand kurz vor dem Ende zwar aus, mussten schließlich aber eine 84:91-Niederlage hinnehmen.
Personal: Wie bereits vor der Partie angekündigt konnte Coach Marc Pohlmann aus dem Vollen schöpfen, Phil Lennartz rückte erstmals in dieser Saison in die Starting Five.
Spielverlauf: Wie schon einige Male zuvor in dieser noch jungen Spielzeit dauerte es, bis die AOK Ballers ihren offensiven und defensiven Rhythmus fanden. Während die Düsseldorfer von Beginn an hochprozentig trafen, fiel bei den Gästen nichts. Schnell führten die Giants mit 11:3, setzten sich bis zum Ende des ersten Viertels auf 27:17 ab. Im zweiten Viertel verlief die Partie dann ausgeglichen, die Hausherren wahrten ihren Vorsprung und gingen mit einer 50:42-Führung in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel erwischte erneut Düsseldorf den besseren Start, schien beim 62:47 (25.) wie der sichere Sieger. Doch urplötzlich besannen sich die Ibbenbürener auf ihre Stärken. Angetrieben von den mitgereisten TVI-Fans holte der Gast Punkt und Punkt auf, die Körpersprache war eine ganz andere, der Glaube an den Sieg kehrte zurück. Bis zum Viertelende hatte der TVI auf 68:72 verkürzte, Dominic Nienaber glich beim 72:72 erstmals aus. Nun entwickelte sich eine dramatische Schlussphase, in der Albert del Hoyo zwei Minuten vor Schluss noch einmal zum 81:81 traf. Einige unglückliche Aktionen der AOK Ballers in der Crunchtime sorgten dann aber dafür, dass die Aufholjagd nicht belohnt wurde und beide Zähler in Düsseldorf blieben (91:84).
Das sagt Coach Marc Pohlmann: „Leider haben wir das vierte Spiel in Folge unglücklich hinten raus verloren. Wir hatten in der 1. Halbzeit defensiv große Probleme, haben es nicht geschafft Zugriff auf den Gegner zu bekommen. Normal dürfen wir mit unserer Größe und unserer Athletik kein Reboundduell in dieser Liga verlieren. Es sind die elementaren Dinge, die wir momentan nicht richtig gut machen. Wir hatten in der Schlussphase drei Chancen in Führung zu gehen. Gelingt uns das, haben wir Düsseldorf geknackt, da bin ich mir ganz sicher. Wir dürfen nicht aufgeben, wir können gegen richtig gute Mannschaften mithalten. Wir bleiben kämpferisch und versuchen jetzt Herten die erste Niederlage zuzufügen. Wir müssen diesen Riesen Bock einfach mal umstoßen, dann werden wir ins Rollen kommen.“
Das sagt Manager „Diesel“ Hülsmeier: „Leider verlieren wir verdient in Düsseldorf. Die ersten zehn Minuten und unsere Reboundschwäche waren heute mitentscheidend. In der Hölle Ost müssen jetzt die Hertener Löwen dran glauben.“
AOK Ballers: Harvey (11), Post (5), del Hoyo (29), Wiegard (6), Lennartz (4), Freimuth (dnp), Avermann (2), Patte (0), Fumey (23), Nienaber (4), Dolkemeyer (0), Ossowski (0)






















