Auch 33 Punkte von US-Boy Chris Hortmann konnten die klare Pleite in Düsseldorf nicht verhindern
Eine Nummer zu groß war am Samstagabend die SG ART Giants Düsseldorf für die AOK Ballers Ibbenbüren. Anders als bei der knappen Heimpleite gegen Hagen-Haspe waren die Ibbenbürener bei den mit ganz anderen Ambitionen in die Regionalliga-Saison gestarteten Düsseldorfern chancenlos und mussten sich mit 75:96 geschlagen geben.
Personal: Mit zehn Spielern traten die Ibbenbürener die Reise gen Düsseldorf an, Waldemar Reich fehlte kurzfristig verletzt, Jakob Freimuth sammelte in der Reserve Spielpraxis.
Spielverlauf: Von Beginn an drückten die Gastgeber mächtig aufs Tempo und hatten dabei in der Anfangsphase einen alles überragenden Litauer Dainius Zynklis in ihren Reihen, der alleine in den ersten sieben Minuten 16 Zähler erzielte und seine Farben mit 21:12 in Führung brachte. Im gesamten Spielverlauf gelang es den Gästen nie die Offensivpower der Giants zu kontrollieren, im dritten Viertel lief dann auch noch Düsseldorf US-Boy Jeremy Lewis heiß Binnen 120 Sekunden verwandelte er vier Dreier in Serie, insgesamt traf er sieben Mal von jenseits der 6,50-Meter-Linie, dieser individuellen Qualität waren die AOK Ballers am Samstag nicht gewachsen. Zwar stemmte sich vor allem Ibbenbürens US-Amerikaner Chris Hortmann mit starken 33 Punkten gegen die Pleite, defensiv fehlten aber die Mittel gegen den Aufstiegsaspiranten.
Das sagt Coach Timo Völkerink: „Die Dinge, die wir uns vorgenommen haben, konnten wir leider nicht umsetzen. Wir haben speziell in der ersten Halbzeit zu viele leichte Fast-Break-Punkte durch Zvinklys zugelassen. Nach der Pause lassen wir dann durch vier Dreier von Jeremy Lewis einen Run zu, der das Spiel früh entschieden hat. Wir haben defensiv nicht zu unserem Spiel gefunden, haben zu viel zugelassen. Offensiv haben wir häufig nicht die richtige Antwort gehabt. Dazu waren wir sehr schwach im Rebound, da hat uns der kurzfristige Ausfall von Waldemar wehgetan. Düsseldorf hat sehr leidenschaftlich gespielt, wir haben den Kampf nicht angenommen. Gegen ein Team mit dieser Qualität kann man sich das nicht erlauben.“
Das sagt Manager „Diesel“ Hülsmeier: „Wie erwartet sind wir auf aggressive Düsseldorfer getroffen, die an diesem Tag auch als Team besser funktioniert haben. Die Höhe der Niederlage ist im dritten Viertel zu finden, wir müssen in den künftigen Spielen besser aus der Kabine kommen.“
AOK Ballers: Hortmann (33), Post (10), Hagner (5), Massing (8), Plagemann (4), Placke (7), Avermann (3), Patte (5), Fischer, Kosel






















