Florian Avermann und die TVI-Basketballer mussten sich in Dorsten geschlagen geben

Die AOK Ballers Ibbenbüren stecken weiterhin mitten im Abstiegskampf der Regionalliga West. Bei der BG Dorsten wurde es am Samstagabend nichts mit dem erhofften zweiten Sieg in Serie, nach einer verschlafenen Anfangsphase musste sich die Völkerink-Fünf mit 67:80 geschlagen geben und bleibt somit gegen Dorsten weiterhin sieglos.

Personal: Die zuletzt angeschlagenen Maikel Post und Manuel Plagemann liefen auf, Jakob Freimuth war in der Reserve aktiv und Kai Patte musste kurzfristig passen.

Spielverlauf: TVI-Coach Timo Völkerink setzte auf die etatmäßige Starting Five, Neuzugang Milen Kostov kam nur von der Bank. Bei den Gastgebern setzte Trainer Ivan Rosic erwartungsgemäß auf seine vier Importe sowie Center Nino Janoschek von Beginn an. Anders als gegen Herford in der vergangenen Woche erwischten die Ibbenbüren einen ganz schlechten Start, leisteten sich unnötige Ballverluste und trafen ihre Würfe nicht. Dorsten hingegen agierte nach zuletzt zwei Pleiten in Serie hochkonzentriert und führte bereits nach Ende des 1. Viertels mit 22:10. Mit einem 10:0-Lauf setzte sich die BG dann schnell auf 35:17 ab, es drohte eine kleines Debakel. Mit zunehmender Spieldauer steigerte sich der TVI dann aber, vor allem dank einer größeren Aggressivität in der Verteidigung verkürzten die Ibballer den Rückstand zwischenzeitlich auf unter zehn Zähler Differenz. Angeführt vom starken Bulgaren Lyuben Paskov (20 Punkte) hatten die Hausherren am Samstag jedoch immer die passende Antwort parat, für einen Sieg kam der TVI nie in Frage. Vor allem die erschreckend schwache Dreierquote (17,6 Prozent) verhinderte die Überraschung.

Das sagt Coach Timo Völkerink: „Ein schwaches 1. Viertel verhinderte in Dorsten, dass wir ein enges Spiel gestalten konnten. Offensiv haben wir nie einen guten Rhythmus gefunden und defensiv fehlte uns die ersten 20 Minuten die nötige Intensität. Nach dieser Leistung eine verdiente Niederlage.“

Das sagt Manager „Diesel“ Hülsmeier: „Wir haben 17 Minuten lang schwach gespielt, wurden dann stärker, aber für die abgezockte Dorstener Mannschaft kam das zu spät. Wir wollen jetzt nächste Woche Salzkotten schlagen und gucken weiter optimistisch nach vorne.“

AOK Ballers: Hortmann (27), Post (8), Airosius (8), Kostov (1), Massing (7), Plagemann (2), Placke (7), Avermann (3), Fischer (dnp), Kosel (0), Reich (4).

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