Trainer Timo Völkerink und Co-Trainer Dennis Wesselkamp gehen ins dritte Jahr beim TVI, Manager “Diesel” Hülsmeier ist glücklich und zufrieden

Da stehen sie schon wieder und diskutieren. Ausgiebig und angeregt. Es geht um Neuzugänge. Wen favorisiert der Trainer? Wen hat der Manager für ihn auf dem Zettel? Wen muss man leider enttäuschen, weil ein anderer eben besser zu den Vorstellungen passt. Die Entscheidungen sind nicht immer einfach, weil man manchmal sportliche und menschliche Gesichtspunkte trennen muss. Dass die Diskussion am Montagabend aber so vonstatten geht, ist einem einfachen Grund geschuldet: Tobias Hülsmeier, Manager der Regionalliga-Basketballer des TV Ibbenbüren, hatte eingeladen, um zu verkünden, was niemanden überraschen dürfte: Auch in der kommenden Saison wird der TVI von Timo Völkerink trainiert. Der Coach verlängerte seinen Vertrag um ein Jahr, Dennis Wesselkamp bleibt sein Co-Trainer.

„Von der Zusammenarbeit mit Diesel (Manager Tobias Hülsmeier) und Thies (Abteilungsleiter Thies Fischer) bin ich sehr angetan, das läuft sehr harmonisch. Ich habe selten Vereinsarbeit so einfach erlebt wie hier. Und diese Altersstruktur gibt es in unserer Liga auch nicht noch einmal“, ist Timo Völkerink voll des Lobes für die Bedingungen, die ihm im Umfeld rund um seine Mannschaft geboten werden. Manager Hülsmeier musste nicht lange nach Alternativen suchen: „Die Überlegung war ganz einfach: Wir wollen Konstanz auf dieser Position. Ich habe schon oft betont, dass Timo ein guter Coach ist, das sehe ich immer noch so, das sind keine Lippenbekenntnisse.“

Dass es passt zwischen den Dreien, wird am Montagabend besonders deutlich. Hülsmeier und Völkerink sprechen in den höchsten Tönen voneinander, extrem respektvoll und mit ehrlicher Wertschätzung. Immer wieder werden aber auch Späße gemacht, gerne auf eigene Kosten oder auch mal auf die eines anderen. Macht nix, alle können drüber lachen. „Es ist harte Arbeit, aber der Spaßfaktor ist nie weg, auch wenn es mal schwierig ist“, sagt Dennis Wesselkamp passenderweise.

Timo Völkerink geht in sein drittes Jahr als Senioren-Coach in der 1. Regionalliga West. Selbst in der 2. Mannschaft spielen will er nicht mehr, sondern sich aufs Coaching konzentrieren. „Mittelfristig wollen wir uns im Mittelfeld der Liga etablieren“, nennt Völkerink den nächsten Schritt für den TVI. „Ich habe mich schnell entschieden. Wir haben eine Entwicklung angestoßen und es wäre fahrlässig, diese nach zwei Jahren zu verlassen. Wir wollen weiter etwas aufbauen und um das, was wir haben, herumbauen“, so Völkerink. Außerdem lässt er durchklingen, dass der TVI-Basketball, der in der vergangenen Saison auf schnellem Umschalten – „Transition“ nennt der Coach das – beruhte, einem auf Kontrolle ausgelegten Spiel weichen soll. „Wir hatten zu viele Turnover“, so Völkerink. Also Ballverluste. Die sollen minimiert werden.

Natürlich hängt von der Spielidee auch ganz extrem die Kaderplanung ab, die Manager Tobias Hülsmeier im Hintergrund fleißig vorantreibt. Namen nennt er noch nicht, sagt aber, dass die ersten Vollzugsmeldungen nicht mehr ganz so lange auf sich warten lassen werden. Die TVI-Fans dürfen gespannt sein, denn auch das Verhältnis zu den Spielern ist den drei Verantwortlichen wichtig. Während des Termins schlenderte auch Gene Hagner aus der Halle Ost heraus. Bester Laune begrüßte er die drei. Ein, zwei lockere Späßchen, Witze über den Oberarm-Umfang, dann war er wieder weg. Es passt beim TVI.

Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung

Consent Management mit Real Cookie Banner