Die Loveballers (blaue Trikots) gewannen das Endspiel beim 39. Internationalen Basketball-Osterturnier
„Die Liebe siegt über den Hass.“ Das war das nicht ganz ernst gemeinte Fazit von Tobias Hülsmeier, Manager der Basketballer des TV Ibbenbüren und beim 39. Internationalen Basketball-Osterturnier des TVI als Mentor und Spieler seiner „Loveballers“ selber im Einsatz, in Anspielung auf die Teamnamen der beiden Finalisten. Mit 59:55 bezwangen die Loveballers in einem spannenden und über weite Strecken auch hochklassigen Duell „The Hateful 8“, gut 500 Besucher in der Halle Ost kamen voll auf ihre Kosten.
„Es war wieder ein tolles Turnier, wir freuen uns sehr über den Erfolg“, strahlte Hülsmeier nach der Siegerehrung, vorgenommen von Turnierleiter Markus Hoffmeier und Ibbenbürens Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer. Dabei konnte es der Manager des TVI auch gut verkraften, dass die Gastgeber selber nach dem Halbfinal-Aus gegen The Hateful 8 auch das kleine Finale gegen die „7 Nations“ um den Ex-Ibbenbürener Manuel Plagemann mit 37:44 verloren.
Im Endspiel gelang den „Hateful 8“, einer Turniermannschaft bestehend aus Regionalliga-Spielern der Giants Düsseldorf und am Finaltag unterstützt durch den US-Amerikaner Lester Ferguson, ein echter Blitzstart. 6:0 führte der vermeintliche Außenseiter nach gerade einmal 90 Sekunden. Dann jedoch folgte der große Auftritt vom in Ibbenbüren bestens bekannten US-Boy der Loveballers, Omar Collington. Binnen kürzester Zeit traf der athletische Guard gleich fünf Dreier in Serie, mehrfach ging ein Raunen durch die gut besetzte Halle Ost. Die Loveballers gingen dank Collington mit 26:16 in Führung.
In der Folge leisteten „The Hateful 8“ jedoch erbitterten Widerstand, stemmten sich mit Kräften gegen die drohende Niederlage und verkürzten kurz vor dem Ende noch einmal auf 55:58. Omar Collington traf dann einen von zwei Freiwürfen, der letzte Dreier von Sebastian Rathjen verfehlte das Ziel. Die Loveballers siegten nach 2012 zum zweiten Mal beim Osterturnier. „3. Platz 2014, 2. Platz 2015, Sieg 2016, was will man mehr“, war Hülsmeier glücklich.
Im Halbfinale hatten sich die Loveballers in einer dramatischen Auseinandersetzung gegen die „7 Nations“ mit 53:50 behauptet. Den entscheidenden Korb erzielte dabei Omar Collington wenige Sekunden vor Schluss mit einem Dreier. Die Chance zum Ausgleich verpasste der Kanadier Jordan Rose mit der Schlusssirene. Weniger spektakulär, dafür ebenso spannend war auch das zweite Halbfinale mit Beteiligung des Gastgebers TVI. Wie schon im gesamten Turnierverlauf zuvor fehlte den Ibbenbürenern nach einer langen und kräftezehrenden Saison die Spritzigkeit. Trotz vieler Wechsel gelang es dem TVI zu selten, „The Hateful 8“ über eine längere Phase unter Druck zu setzen. Beim Stande von 35:37 15 Sekunden vor dem Ende leistete sich ausgerechnet der sonst so zuverlässige US-Amerikaner Bobby Naubert einen folgenschweren Fehlpass, den Lester Ferguson eiskalt ausnutzte, um per Dunk „The Hateful 8“ ins Finale zu befördern.
Für eines der Highlights des Turniers war dann aber doch der Gastgeber und Titelverteidiger verantwortlich. Im Gruppenspiel gegen die „7 Nations“ war es Eigengewächs Kai Patte, der mit einem Dreier weit aus der eigenen Hälfte mit Ablauf der Spielzeit für einen 42:40-Erfolg sorgte.
Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung






















