Das Team ist laut Manager auch gegenüber den Fans gefordert

Als amtierender Vizepokalsieger verlor man nach einer ganz schwachen Vorstellung bereits in der zweiten Runde des WBV Pokals gegen den klassentieferen, aber durchaus starken SVD Dortmund mit 63:68 und verabschiedete sich damit schon sehr früh aus dem laufenden Wettbewerb.

Am Samstag wollte die Mannschaft von Timo Völkerink dann vor Heimpublikum gegen die TSVE Dolphins alles besser machen, verlor aber gegen die bisher noch sieglosen Bielefelder äußerst unglücklich mit 82:86 nach Verlängerung.

Personal: Coach Timo Völkerink standen alle zwölf Spieler zur Verfügung. Youngster Jakob Freimuth war von seiner Studienfahrt zurück und auch Center Waldemar Reich stand nach überstandener Grippe wieder im Kader.

Spielverlauf: Von Anfang an entwickelte sich ein zähes Spiel, beide Mannschaften kamen offensiv schwer in ihren Rhythmus. Nach 6 Minuten schaffte es der TVI dann aber durch einen Hortman Dreier mit 10:3 die erste kleine Führung zu erzielen. Bielefeld kam zurück und verkürze immer wieder über den gut aufgelegten Bastian Landgraf. Nach dem ersten Viertel lagen die AOK Ballers mit 16:11 vorne. Im zweiten Viertel wurde es beim TVI dann offensiv aber schwächer. Bis zur 16. Minute erzielte der TVI nur noch einen einzigen Punkt und lag mit 17:21 hinten. Dank guter Defensive ließ man die Gäste aber nicht weiter davon ziehen und lag zur Halbzeit somit nur mit 24:25 hinten.

In der zweiten Hälfte kamen dann beide Teams offensiv besser ins Spiel und den gut 500 Zuschauern wurde endlich etwas mehr geboten. Schnelle 12 Punkte in Folge brachten dem TVI eine 36:25 Führung und die Zuschauer hatten das Gefühl jetzt läuft es zu Gunsten der Heimmannschaft. Bielefeld aber konterte und es entwickelte sich in den zweiten 20 Minuten ein kampfbetontes ausgeglichenes Spiel. Das Spiel blieb durchgehend eng. Florian Avermann hielt den TVI mit drei (!) verwandelten Dreiern im letzten Viertel immer wieder im Spiel. 37 Sekunden vor dem Ende glich Chris Hortman ebenfalls per Dreipunktwurf zum 67:67 aus.

Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Verlängerung. Hier startete der TVI wieder extrem stark und ging nach knapp 2 Minuten mit 74:67 in Führung. Doch auch diese Führung reichte nicht aus um das Spiel für sich zu entscheiden. Bielefeld antwortete mit zwei schnellen Dreiern und drehte das Spiel. In der Schlussphase fehlte dem TVI dann auch etwas das Glück und Bielefeld holte sich mit 86:82 den Sieg in der Halle Ost.

Das sagt Coach Timo Völkerink: „Das charakterisiert aktuell unseren Basketball, wir haben zu viele Aufs und Abs, spielen unseren Stiefel nicht konsequent und holen den Gegner immer wieder selbst zurück ins Spiel.“

Das sagt Manager „Diesel“ Hülsmeier: Heute haben wir ganz wichtige Punkte verschenkt. Zweimal in der Overtime in eigener Halle zu verlieren nach vormals deutlichen Führungen darf nicht passieren. Wir müssen jetzt reagieren und es wird sich in den nächsten Wochen etwas verändern. Das Team wird sich auch den Fans gegenüber was einfallen lassen müssen.

AOK Ballers: Hortmann (33), Post (1), Hagner (4), Massing (16), Plagemann (8), Placke (0), Avermann (15), Patte (0), Kosel (4) Fischer (0) Reich (1) Freimuth (DNP)

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