Auf eine volle Halle Ost freuen sich TVI-Coach Marc Pohlmann und die AOK Ballers im Derby gegen Münster

Es sind die Duelle, für die jeder Basketballer lebt. Derbys haben ihre eigenen Gesetze, Derbys sind voller Emotionen und Derby sind für die Fans das Nonplusultra. Am Dienstagabend um 19 Uhr heißt es wieder „Derbytime“ in der Regionalliga West. Zum Heimspiel-Doppelpack empfangen die AOK Ballers Ibbenbüren den selbst ernannten Titelfavoriten Nummer Eins, die WWU Baskets Münster, in der Halle Ost.

Der Gegner: Die WWU Baskets Münster streben mit aller Macht in die 2. Basketball-Bundesliga ProB und geben diese Marschroute auch offensiv aus. Die Verantwortlichen haben einen Kader zusammengestellt, der wohl jetzt schon als ProB-tauglich bezeichnet werden darf. Die ohnehin sehr homogene Mannschaft wurde vor der Saison hervorragend verstärkt. Die Verpflichtung von U20-Nationalspieler Stefan Weß hat für mächtig Aufsehen gesorgt, auch der langjährige Zweitliga-Prof Alexander Goolsby oder der US-Boys Brandon McGill verfügen über eine hohe individuelle Klasse. Von den AOK Ballers zog es Center Max Massing nach Münster.

Personal: Dominic Nienaber muss aufgrund seiner Sprunggelenksverletzung weiterhin passen, zudem fällt jetzt noch Florian Avermann mit seiner im Hagen-Spiel erlittenen Armverletzung aus. 

Ausgangslage: Seit der Rückkehr in die Regionalliga West gewannen die Münsteraner alle Derbys in Ibbenbüren recht souverän. Dafür feierten die AOK Ballers in der Rückrunde der Vorsaison in Münster einen begeisternden Auswärtserfolg, der erste Erfolg bei den WWU Baskets seit mehr als 30 Jahren. In dieser Saison werden die Gäste ihrer Favoritenrolle bislang mehr als gerecht, alle drei Spiele wurden gewonnen. Der TVI, der als krasser Außenseiter ins Derby geht, weist bislang eine 1:2-Bilanz auf.

Das sagt Coach Marc Pohlmann: „Münster ist selbst ernannter Aufstiegsfavorit Nummer Eins. Das sagen sie jedes Jahr, und wenn es dann nicht klappt ist trotzdem alles gut. Das ist schon ein bisschen skurril. Fakt ist, sie demonstrieren bislang in jedem Spiel, dass sie aufsteigen wollen. Sie erzeugen defensiv sehr viel Druck auf den Ball, damit müssen wir umgehen. Wir müssen aufs Gaspedal drücken und brauchen natürlich die Unterstützung der Hölle Ost. Wenn die Fans hinter uns stehen, können wir gemeinsam mit ihrer Hilfe an einem guten Tag auch Münster lange in Bedrängnis bringen.“

Das sagt Philipp Kappenstein (Trainer WWU Baskets Münster): „Ich freue mich auf ein richtig tolles und stimmungsvolles Derby in der Halle Ost. Die vielen Zuschauer motivieren beide Mannschaften, wir wollen das Momentum auf unserer Seite behalten. Ich habe eine Menge Respekt vor dem TVI, sie sind richtig gut aufgestellt. In Ibbenbüren habe ich noch nie verloren, die Erinnerungen ans letzte Duell sind allerdings eher mittelgut. In Münster begann die Rishi-Kakad und der Lauf des TVI.“

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