Wie schon im Derby der Vorsaison werden die Ibball-Fans die “Hölle Ost” am Freitag zum Kochen bringen

Die „Hölle Ost“ wird beben, es ist Derbytime in der Regionalliga West. Am Freitagabend um 20 Uhr empfangen die AOK Ballers Ibbenbüren vor heimischem Publikum den großen Titelfavoriten UBC Münster zum Lokalderby. Es ist jedoch nicht das einzige Liga-Spiel an diesem Wochenende, aufgrund des Doppelspieltages geht es für den TVI gleich am Sonntag weiter, wo um 18.30 Uhr das Gastspiel beim Aufsteiger DJK Adler Frintrop ansteht.

Der Gegner am Freitag: Der UBC Münster hat wohl den ausgeglichensten Kader der gesamten Liga und hat diesen vor der Saison noch einmal richtig verstärkt. US-Boy Gerrell Martin ist eine Scoring-Maschine, Kai Hänig gehörte zu den stärksten Centern der ProB und auch Leo Padberg hat bereits reichlich Erfahrung auf Zweitliga-Niveau gesammelt. Nicht mehr zum Kader gehöre dafür Konrad Tota sowie der vom Ibbenbürener Osterturnier bestens bekannte US-Boy Dallis Johnson, der nun für Recklinghausen in der Pro B aufläuft.

Der Gegner am Sonntag: Auch die Essener haben ein in Ibbenbüren durch das Osterturnier gut bekanntes Gesicht in ihren Reihen, Spielertrainer Sebastian Rathjen. Rathjen hat in seinem Kader zahlreiche ehemalige Zweitliga-Spieler um sich, zudem verstärkte sich der Aufsteiger vor der Saison mit dem US-Amerikaner Dijon Smith. Dem allerdings fehlte bislang die Arbeitserlaubnis, mit Hochdruck arbeiten die Frintroper an einer Lösung.

Personal: Waldemar Reich musste auch zu Wochenbeginn aufgrund seiner Grippe pausieren, hofft aber rechtzeitig fit zu werden. Sicher fehlen wird einzig Jakob Freimuth (Studienfahrt).

Ausgangslage: Nach der bitteren Pleite gegen Hagen-Haspe am ersten Spieltag gab es für die Ibballer vor Wochenfrist die erwartete Niederlage beim Top-Team in Düsseldorf. Ebenfalls mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet ist der Aufsteiger aus Frintrop, der UBC Münster hingegen feierte zwei klare Erfolge und zeigt sich bereits in beeindruckender Frühform.

Das sagt Coach Timo Völkerink: „Wir wussten von Anfang an wie es aussieht und sind noch völlig entspannt. Wir haben das Düsseldorf-Spiel aufgearbeitet und sind jetzt alle heiß auf das Derby. Dort müssen wir über 40 Minuten unseren besten Basketball spielen, um mithalten zu können. Münster ist auswärts eher anfällig als daheim, ist für mich aber der absolute Top-Favorit auf die Meisterschaft. Auch Frintrop hat einen sehr tief besetzten Kader, mit dem sie für mich nicht unten anzusiedeln sind.“

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