Ein Vorbild in puncto Einsatz und Leidenschaft: TVI-Publikumsliebling Thies Fischer
„Der Traum vom Titel für uns und unsere Fans lebt.“ Die ersten 40 Minuten des WBV-Pokalendspiels haben Trainer Timo Völkerink und seine Basketballer des TV Ibbenbüren mit Bravour bestanden, mit einem 83:78-Erfolg im Gepäck und voller Zuversicht geht es nun ins Rückspiel zu den Elephants Grevenbroich. Dort wollen die Ibbenbürener Basketballer am Sonntagabend um 18 Uhr den ersten offiziellen Titelgewinn der Vereinsgeschichte einfahren.
Mehr als 1000 Besucher werden in Grevenbroich wie eine Macht hinter den Elephants stehen und versuchen, ihre Mannschaft zum Pokaltriumph zu schreien, aber auch zahlreiche Ibball-Fans werden sich am Sonntag auf den Weg machen, um den TVI zu unterstützen. „Das gibt uns so viel Kraft. Auch das ganze positive Feedback der vergangenen Wochen und die Gesamtentwicklung sind einfach beeindruckend, nun wollen wir das Ganze mit dem Pokalsieg krönen“, verspürt Timo Völkerink genau wie der gesamte Kader eine große Euphorie.
Bevor möglicherweise der Cup in die Höhe gestreckt wird, wartet allerdings noch Schwerstarbeit auf die Gäste. „Die Tagesform und das nötige Quäntchen Glück werden entscheidend sein, mit unserem Sieg im Rücken sehe ich die Chancen bei 50:50“, ist für Völkerink die Ausgangslage völlig offen. Auch auf irgendwelche taktischen Spielereien will sich der TVI-Coach nicht einlassen. „Wir spielen voll auf Sieg“, so die Kampfansage.
Das Training unter der Woche nutzte der Coach vor allem dazu, das erste Pokalfinale aufzuarbeiten. Im Videostudium wurden noch einmal die Fehler angesprochen, „vor allem unsere Ballverluste und die Fast-Breaks von Grevenbroich müssen wir verhindern“, so Völkerink. Gerade in der Schlussphase habe seine Fünf sicherlich „acht bis zehn Punkte“ leichtfertig verschenkt.
Gleichwohl nahm Völkerink auch viele positive Aspekte mit: Defensiv habe ihm vor allem die Zonenverteidigung sehr gut gefallen, „damit hatte Grevenbroich große Probleme, das werden wir immer wieder einstreuen“, gewährt er einen kleinen Einblick in seine taktischen Pläne. Auch das Reboundverhalten war deutlich besser als bei der klaren Ligapleite. Trotz ihrer Grippe erwischten Jasper Chiwuzie und Maikel Post unter den Brettern einen starken Tag. Während es Chiwuize mittlerweile deutlich besser geht, ist Post immer noch angeschlagen. Völkerink: „Ihn hat es voll erwischt“, war an Training auch in dieser Woche kaum zu denken. Am Sonntagabend dürfte der beliebte Holländer, der sowohl sportlich als auch charakterlich nicht mehr wegzudenken ist, auf die Zähne beißen. Damit hat Timo Völkerink alle 14 Mann an Bord, wer dann in Zivil auf der Bank Platz nehmen wird, entscheidet der TVI-Coach kurzfristig.
Es ist das letzte Ligaspiel einer aufregenden Regionalliga-Saison, doch so richtig interessiert es im Lager der Basketballer des TV Ibbenbüren niemanden. Wenn der TVI am Samstagabend um 19 Uhr beim SV Hagen-Haspe gastiert, ist der Fokus bereits voll auf den Sonntag gerichtet, „der Pokal steht natürlich über allem“, sagt Trainer Timo Völkerink. Der Coach ist froh, dass seit dem vergangenen Wochenende auch die Hasper vorzeitig gerettet sind, sonst hätte die Fairness eine andere Herangehensweise gefordert. „So ist es ein Spiel um die goldene Ananas, wir wollen irgendwie heile durchkommen“, will Völkerink wieder möglichst viele Ressourcen schonen. Der Trainer selbst wird genau wie Jakob Freimuth und Nico Kosel nicht dabei sein in Hagen-Haspe, das Trio wird beim Abstiegsendspiel der Reserve in Herford benötigt. „Das hat für den Gesamtverein ganz klar Priorität, Dennis Wesselkamp wird meine Aufgabe übernehmen“, sieht der etatmäßige Trainer darin kein Problem. Verzichten werden die Ibbenbürener am Samstagabend wie schon im Ligaspiel gegen Dorsten auf Bobby Naubert, er wird für Sonntag geschont. Reichlich Minuten werden dafür wieder die Eigengewächse des TVI erhalten, „alle werden wieder die Gelegenheit bekommen sich zu zeigen“, kündigt Völkerink eine große Rotation an. Ins Team zurückkehren wird Kai Patte, auch er soll wieder Matchpraxis erhalten.






















