Mit 89:100 mussten sich die AOK Ballers vor fast ausverkauftem Haus den WWU Baskets Münster geschlagen geben
Vor der Halle Ost bildeten sich lange Schlangen, unglaubliche 1.074 Zuschauer strömten am Dienstagabend in die Festung „Hölle Ost“ und sahen ein packendes Regionalliga-Derby zwischen den AOK Ballers Ibbenbüren und den WWU Baskets Münster. Am Ende war der Top-Favorit auf die Meisterschaft eine Nummer zu groß, mit 89:100 musste sich der Gastgeber am Ende geschlagen geben.
Personal: Überraschend standen Dominic Nienaber trotz seiner Probleme am Sprunggelenk und auch Florian Avermann im Kader, dazu tauchte mit dem Eigengewächs Philip Ossowski ein neues Gesicht auf.
Spielverlauf: Von Beginn an begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe und agierten vor allem offensiv auf wahnsinnig hohem Niveau. Anders als zuletzt gegen Hagen starteten die AOK Ballers voll konzentriert und waren direkt hellwach. Nach unterhaltsamen ersten zehn Minuten hieß es 27:27, zur Pause führte der TVI angetrieben vom überragenden US-Boy Michael Harvey (19 Punkte, 4/4Dreier in Halbzeit eins) mit 49:47, die Sensation schien zum Greifen nahe. Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Gastgeber am Drücker, führten nach 25 Minuten mit 56:54. Es folgte jedoch einige leicht vergebene Würfe, auf der anderen Seite legten die WWU Baskets dank ihres unglaublich tiefen Kaders immer noch einen Zahn zu. Vor allem von jenseits der Dreierlinie erwischte die Kappenstein-Fünf einen echten Sahnetag und zog zu Beginn des vierten Viertels davon. Trotz der 89:100-Niederlage ginge die TVI-Fans zufrieden nach Hause, die Ibbenbürener hatten den Favoriten gehörig ins Wanken gebracht.
Das sagt Coach Marc Pohlmann: „Gratulation an Münster. Das war eine Top-Leistung von uns. Wir haben es geschafft, dass Münster sich sehr weit strecken musste um den Sieg mitzunehmen. Die Intensität im Spiel, wie wir gekämpft haben, wir waren eine echte Einheit. Ich bin fest davon überzeugt, dass viele Münsteraner Bankspieler in anderen Vereinen tragende Rollen einnehmen würden, das war am Ende zu viel für uns. Das ist aber kein Problem, ich bin stolz auf den Fight, den wir geliefert haben.“
Das sagt Manager „Diesel“ Hülsmeier: „Ich habe ein gutes Spiel unserer Mannschaft gesehen. Münster war in der entscheidenden Phase heute besser. Mit dieser Leistung können wir jedes andere Team dieser Liga in Bedrängnis bringen oder sogar schlagen. Mit 1.074 Besuchern haben wir heute unseren Rekord gebrochen. Unsere Fans haben gezeigt, warum es bei uns Hölle Ost heißt.“
AOK Ballers: Harvey (29, 9 Rebounds), Post (2), del Hoyo (14), Wiegard (11), Lennartz (2), Freimuth (dnp), Avermann (2), Patte (dnp), Fumey (19), Nienaber (5), Dolkemeyer (3), Ossowski (3).
Hier der Link zu den Interviews mit Spielern und Trainern: https://www.youtube.com/watch?v=itA75fN33AE






















