TVI-Teammanager “Diesel” Hülsmeier mit dem neuen Jugendkoordinator Daniel Brüggemann.
Die Basketballer des TV Ibbenbüren stellen die Weichen für die Zukunft: Auf dem neu geschaffenen Posten des Jugendkoordinators kümmert sich Daniel Brüggemann, Sohn des früheren Basketball-Abteilungsleiters Hans-Jürgen Jaschinski, um den Nachwuchs des Regionalligisten. „Das ist ein Bereich, auf den ich die ganze Zeit Lust hatte“, so Brüggemann. Der 38-Jährige war lange beim TVI aktiv, als Basketballer schaffte er es bis in die Oberliga. 1998 zog er aus seiner Heimat weg, kam im vergangenen Jahr zurück und wollte sich in seinem Stammverein wieder engagieren. „Wir haben das Angebot sehr gerne angenommen“, sagt TVI-Teammanager Tobias Hülsmeier. „Wir haben jemanden gesucht, der sich des Jugendbereiches annimmt, das ist natürlich eine Traumkonstellation.“ Und Brüggemann geht mit viel Enthusiasmus ans Werk und hat in kurzer Zeit schon reichlich Ideen entwickelt. „Ich möchte gerne den Kontakt zu den hiesigen Schulen intensivieren.“ Deren Resonanz sei schon überaus positiv gewesen. „Da wollen wir in jedem Falle am Ball bleiben“, sagt Brüggemann. Zum Beispiel über Arbeitsgemeinschaften, aber auch mit neuen Impulsen. „Es gab in Ibbenbüren früher die gute Tradition des Sechstklässlerturniers aller weiterführenden Schulen“, so Brüggemann. „Das würde ich gerne wieder beleben. Wir wollen auch mal in die Grundschulen gehen.“ Denn bislang beschränke sich die Zusammenarbeit auf weiterführende Schulen. „Da können wir früher ansetzen.“
Eine gute Möglichkeit, Talente zu entdecken – und dann auch zu fördern. „Wir werden natürlich auch weiter Breitensport anbieten, aber das Ziel für die 1. Mannschaft ist, mittelfristig mit vielen Ibbenbürenern oder Spielern, die in Ibbenbüren ihre basketballerische Ausbildung erhalten haben, zu spielen“, sagt Tobias Hülsmeier. „Die Regionalligamannschaft wird natürlich nicht von heute auf morgen mit Ibbenbürener Spielern zu bestücken sein“, sieht Brüggemann sein Projekt langfristig angelegt. „Aber der Lauf, den die Mannschaft hat, hilft uns natürlich.“ Zum einen durch die Aufmerksamkeit, die so erreicht wird und zum anderen dadurch, dass ein Platz in diesem Team auch ein großes Ziel für Talente sein kann. „Dass die 2. Mannschaft in die Oberliga aufgestiegen ist, hilft uns auch, denn da können sich jugendliche Talente zeigen und haben Zeit, sich zu entwickeln, den Seniorenbereich zu fühlen. Aktuell spielen mit Tim Kosel und Jakob Freimuth sogar zwei 15-Jährige im Meisterteam der zweiten Mannschaft“, so Hülsmeier. „Es wäre perspektivisch nett, wieder eine Mannschaft mit sehr vielen Ibbenbürenern zu haben.“
„Der wöchentliche Trainingsbetrieb ist die Basis“, so Brüggemann. Er wolle jetzt die Möglichkeiten prüfen, über spezielle Camps die Förderung des Basketballnachwuchses zu optimieren. „Da wollen wir zusätzliche Impulse setzen. Wir wollen den Spielern Ansatzpunkte zeigen, sich zu verbessern. Das finde ich wichtig.“ Früher habe es jedes Jahr in den Herbstferien ein einwöchiges Trainingslager der Basketballabteilung gegeben. „So etwas perspektivisch wieder aufzubauen, da hätte ich Lust drauf“, sagt Brüggemann. „Wir haben momentan regen Zulauf. Der Jugendbereich wächst“, sagt Hülsmeier. „Der sportliche Erfolg ist dafür natürlich maßgeblich.“ Das wolle man mit einem professionellen Rahmen würdigen. „Ich glaube, dass wir mit Daniel den richtigen für dieses Projekt gefunden haben“, sagt Tobias Hülsmeier. Ein besonderes Anliegen ist Brüggemann dabei der Mädchenbasketball. „Da wollen wir wieder eine Schiene finden“, so Brüggemann. „Es wäre ohne Frage schön, in Ibbenbüren wieder eine Mädchen- oder Damenmannschaft zu haben“, so Hülsmeier.
Die kinder+Sport Basketball-Aacdemy
Am 9. Mai findet eine solche Academy in Sutthausen statt. Dahinter verbirgt sich ein Konzept zur Jugendförderung, in das mittlerweile sämtliche Erstliga-Basketballteams involviert sind. Diese Vereine veranstalten solche Academies in ihren Einzugsgebieten, um Werbung für Basketball zu machen, aber auch, um bereits spielende Jugendliche zu fördern. Der TVI unterstützt die Sutthausener. Die kinder+Sport Basketball-Academy richtet sich an Kinder von 7 bis 15 Jahre. Das basketballerische Können wird dabei an vier Stationen unter Beweis gestellt, wo neben Trainern der Vereine auch Coaches der jeweiligen Bundesligisten (hier Oldenburg) die Kinder betreuen. www.kinderplussport.de/ basketball-academy
Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung






















