Max Massing steuerte elf Zähler zum Erfolg der AOK Ballers in Hagen-Haspe bei

Die AOK Ballers Ibbenbüren haben dem Druck im Abstiegs-Krimi der Regionalliga West standgehalten und den erhofften Befreiungsschlag gelandet. Beim SV Hagen-Haspe siegte der TVI nach der knappen Pleite im Hinspiel mit 82:67 und entschied somit auch den möglicherweise entscheidenden direkten Vergleich für sich.

Personal: Für den beruflich verhinderten Waldemar Reich sprang wie schon in Herten Tobias Hülsmeier aus der Reserve ein, ansonsten war der Kader komplett.

Spielverlauf: Nach einem 3:6.Rückstand antworteten die AOK Ballers mit einem 10:0-Lauf und gingen mit 13:6 in Führung. Beim Stande von 21:13 kassierte der TVI dann seinerseits einen 0:8-Lauf, 21:21 hieß es nach dem ersten Viertel. Spannend blieb es dann bis zur Pause, wo die Gastgeber mit 42:40 führten. Nach einem schnellen Dreier zum 45:42 aus Hasper Sicht steigerte sich der Gast kontinuierlich und legte vor allem defensiv zu. Ein Dreier von US-Boy Chris Hortmann sorgte für die erste zweistellige Führung (63:52, 28.), mit einem 65:56 ging es ins letzte Viertel. Dort verkürzte Hagen schnell auf 60:66, doch ein Dreier von Maikel Post brachte die Ibbenbürener endgültig auf die Siegerstraße. Am Ende war der Jubel groß, die vielen mitgereisten Ibball-Fans feierten gemeinsam mit dem Team den ersten Sieg des neuen Trainerduos. 

Das sagt Coach Marc Pohlmann: „Das war ein unfassbar geiles Spiel. Wir wussten um was es geht, nämlich praktisch schon um alles. Wir haben ein Statement gesetzt und uns für die harte Arbeit belohnt. Wir können guten und schnellen Basketball spielen, in Hagen haben wir eine Super Mischung aufs Parkett gebracht. Unser Gameplan ist komplett aufgegangen. Wir haben Ligons kontrolliert, wir haben die Rebounds kontrolliert und jeder war für den anderen da. Jetzt haben wir noch zwölf Endspiele. Mir ist egal, wo wir die Punkte holen. Jetzt gilt es weiter zu performen und uns über Weihnachten nicht auszuruhen.“

Das sagt Manager „Diesel“ Hülsmeier: „Mit diesem Sieg hat sich das Team für die harte Arbeit in den vergangenen vier Wochen belohnt. Die zweite Halbzeit war schon sehr stark. Jetzt gilt es weiter zu arbeiten und Automatismen zu entwickeln.“

AOK Ballers: Hortmann (30, 14 Rebounds), Post (13), Airosius (5), Kostov (16), Massing (11), Plagemann (4), Placke (0), Avermann (3), Patte (dnp), Fischer (0), Kosel (dnp), Hülsmeier (0).

 

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